Author Archives: Thomas

Halloween Kürbise

Schnitzvorlagen zum Download.
Halloween Kürbis, Rübengeister oder „Rüäbä-goaschter“

werden aus einem Kürbis geschnitzt und mit einer Kerze beleuchtet.
An herbstlichen Abenden verbreiten sie vor der Haustüre oder auf der Terrasse einen ganz besonderen Flair.

Schnitzen Sie zusammen mit den Kindern einen schaurig-schönen Rüäbä-goascht.
Kreieren Sie Ihr eigenes Grusel-Gespenst. Dabei ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Wer nicht ganz so kreativ ist kann sich auch bei uns eine Vorlagen für das Kürbis-Gesicht downloaden.
Einfach die PDF ausdrucken, Mund und Nase ausschneiden, auf den Kürbis auflegen und nachzeichnen.

Kürbis Schnitzvorlage „Smily“ als PDF-Download. Hier klicken…..
Kürbis Schnitzvorlage „Grusel“ als PDF-Download. Hier klicken…..

Die Geschichte von Halloween:
Viele denken Halloween ist ein amerikanischer Brauch. Das stimmt so nicht ganz. Das Wort leitet sich von „All Hallows Evening“, der Abend vor Allerheiligen ab.
Der brauch allerdings geht auf die Kelten zurück. Sie feierten schon im 5. Jahrhundert vor Christus am 31. Oktober den keltischen Neujahrstag.
Der Kürbisbrauch geht nun wieder auf die Iren zurück. Der Sage nach lebte dort der Bösewicht und Trunkenbold Jack Oldfield. Er fing mit einer List den Teufel ein und ließ ihn erst wieder frei, nachdem dieser ihm versprach, Jack für ewig in Ruhe zu lassen. Als Jack starb, wollte ihn der Himmel nicht aufnehmen, da er ein Bösewicht war. In die Hölle aber durfte er auch nicht. Der Teufel erbarmte sich und schenkte Jack eine Rübe mit einer brennenden Kohle darin, damit er durch das Dunkel wandern könne.
Aus der Rübe wurde mit der Zeit ein Kürbis und man schnitze Fratzen hinein, um böse Geister abzuwehren.
Halloween ist also eine Vermischung von keltischen und christlichen Praktiken sowie einer irischen Erzählung.

 

Rezept des Monats Oktober 2019

Bratkartoffelcurry mit Brokkoli

Zutaten

750 g Brokkoli
4 Knoblauchzehen
1 Stück frischer Ingwer
1 Bund Lauchzwiebeln
350 g Tomaten
1 Bund Thai-Basilikum
750 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
3 El. Sonnenblumenöl
2-3 El Currypaste (Asienladen oder selbst gemacht)
Salz, Pfeffer
4 El. Joghurt

Zubereitung

  1. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Den Brokkoli waschen und in mundgerechte Röschen teilen, den Stiel schälen und in Scheiben schneiden. Beides im Salzwasser ca. 2 Min. blanchieren, in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
  2. Knoblauch und Ingwer schälen und beides in feine Würfel schneiden. Die Lauchzwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden . Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden, dabei die Stielansätze entfernen. Das Thai-Basilikum waschen und trocken schütteln, die Blätter zerzupfen. Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
  3. Das Öl in einer großen beschichteten Pfanne oder im Wok erhitzen, die Kartoffelwürfel darin zugedeckt bei mittlerer Hitze in ca. 15 Min. goldbraun braten. Dabei den Deckel so auflegen, dass noch ein wenig Dampf entweichen kann. Die Kartoffeln immer wieder schwenken oder umrühren. Die Currypaste, Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Tomaten und Brokkoli dazugeben und unter Rühren ca. 5 Min. mitgaren. Das Curry mit Salz und Pfeffer würzen, mit Thai-Basilikum bestreuen, anrichten und jeweils mit 1 El. Joghurt servieren.

Tipp: Currypaste selbst gemacht
Dafür 2-4 rote Chilischoten und 5 milde rote Peperoni längs aufschneiden, entkernen und waschen. 3 Knoblauchzehen und 2 Schalotten schälen und fein würfeln. Je 4 Koriander- und Minzestängel waschen und trocken schütteln, die Blätter hacken. 1 El. Getrocknete Pilze (z.B. Steinpilze), 2 El. Korianderkörner und 1 El. Dill- oder Fenchelsamen in einer Pfanne rösten, bis sie duften. Vom Herd nehmen, die vorbereiteten Zutaten untermischen und 2 Min. ziehen lassen. Im Blitzhacker mit 1 Tl. Salz, 1 El. Zucker und 1 El. Öl cremig pürieren und in ein Glas füllen. Die Currypaste ist im Kühlschrank 2 Wochen haltbar.

Aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Bio-Kiste“ aus dem GU-Verlag

Fleisch in der Gemüsekiste

Die Reichenauer Gemüsekiste bringt Ihnen fast alles, was die Landwirschaft her gibt. Dazu gehört, jetzt ganz neu, auch Fleisch.
Fleisch gibt es vorerst nur ab und zu, je nach dem, wann unser Lieferant schlachtet.
Die erste Auslieferung von Straußenfleisch erfolgt in der Kalenderwoche 43. Bitte beachten Sie den Bestellschluß am 11.10.2019
Dieses Fleisch gibt es ab sofort in unserem Shop: …hier klicken …

Straussenfleisch

Wir haben hier in der Region eine kleine Straußenfarm gefunden, die die Tiere artgerecht halten und uns ein Fleisch in Spitzenqualität liefern.
In dem kleinen Familienbetrieb leben die Tiere in kleinen Gruppen und haben viel Auslauf.
Straussenfleisch ist das gesündeste Fleisch das sie genießen können. Das Straussenfleisch ist so gesund wie Geflügel und so schmackhaft wie Rind oder Wild.

Die Vorzüge sind:
sehr geringer Fettgehalt
wenig Kalorien
niedrige Cholesterinwerte
hoher Proteingehalt
außerodentliche Zartheit
ähnlicher hoher Eisengehalt wie Rindfleisch

Die Straußenfarm Hegau-Bodensee
„Sie möchten Produkte aus einer artgerechten Tierhaltung genießen? Dann kosten sie unser leckeres und äußerst zartes Straußenfleisch. Sie erhalten bei uns Lebensmittel, die schmecken und von glücklichen Tieren stammen.“ sagt Ingrid Frick.

Sie betreibt zusammen mit Ihrem Mann Georg Frick und der Mitarbeiterin Constanze Wyneken-Bruntsch die Straussenfarm. Diese liegt etwas abgeschieden in dem kleinen Dorf Airach, hinter Stockach.
Weiter Infos:
www.straussenfarm-Hegau-Bodensee.de

Keine Plastik-Tüten mehr

In unserer Kundenumfrage haben Sie sich mit überwältigender Mehrheit dafür ausgesprochen, dass wir die Produkte umweltfreundlich oder am liebsten gar nicht mehr verpacken sollen. Mehr als 80% unserer Kunden sind auch bereit dafür mehr zu bezahlen.
Vielen Dank dafür.
Deshalb haben wir intensiv nach einer Plastik-freien Lösung gesucht und gefunden

Wir verwenden keine Plastik-Tüten mehr.
Unsere ökologische Mehrweg-Kiste wird
mit einem Mehrweg-Deckel ergänzt.

Durch die Umstellung verzichten wir jährlich auf
über 500 Kg Plastiktüten.

So können Sie in Zukunft noch umweltbewußter bei uns einkaufen.

Wir werden ab Anfang Oktober auf die Plastiktüte, die die Kiste innen auskleidete, komplett verzichten. Statt dessen wird in der Kiste auf den Boden ein Blatt Papier gelegt, welches die Feuchtigkeit des Gemüses aufnehmen soll.

Bei der Verpackung der einzelnen Produkte in der Kiste versuchen wir so viele Artikel wie möglich unverpackt in die Kiste zu legen.
Bei einigen Artikeln wird dies nicht möglich sein. Diese packen wir dann in eine Papier-Tüte. Bitte verwenden Sie diese anschließend für Ihren Bio-Müll oder führen Sie diese einfach dem Altpapier zu.

Die Kiste wird zum Schluss mit einem Mehrweg-Kunststoff-Deckel abgedeckt.

Federweißer/Suser

Neuer Wein ist frisch gepreßter Traubensaft, dessen alkoholische Gärung gerade erst begonnen hat und der noch nicht gefiltert wurde. Er wird bei uns als Suser oder Federweißer bezeichnet. In manchen Gegenden sagt man auch Bitzler, Sauser, Bremser oder Rauscher. In Östereich heißt er Sturm.

Der Traubenmost beginnt durch natürlich vorhandene oder zugesetzte Hefe schnell zu gären. Dabei wird der Zucker der Traube in Alkohhol und Kohlendioxyd umgewandelt. Deshalb kann er auch nicht luftdicht verschlossen werden. Die Gefäße würden platzen.

Der Suser hat ca. 4% Alkohol. Er gärt weiter und hat dann einen Alkoholgehalt von bis zu 11%. Wegen der fortschreitenden Gärung ist er nur einige Tage lagerbar.

Durch die Kohlensäure ist er recht spritzig. Solange noch genug Zucker vorhanden ist schmeckt er süß und süffig. Der bereits vorhandene Alkohol wird nicht sofort bemerkt, so dass die berauschende Wirkung spät aber heftig eintreten kann.


Rezept des Monats September 2019

Auberginenkuchen mit Tomatensalat

Zutaten

1,5 kg Auberginen
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
4 Zweige Rosmarin
4 Zweige Thymian
6 El. Olivenöl
Salz , Pfeffer
200 g Creme fraiche
6 Eier
200 g Schafskäse (Feta)

Für den Tomatensalat:
½ Bund Basilikum
2 Sardellenfilets (in Öl)
6 El. Gemüsebrühe
1 Tl. Dijon-Senf ( oder einen anderen scharfen Senf)
800 g Tomaten
Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Auberginen waschen, putzen und ca. 2 cm groß würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Rosmarin und Thymian waschen und trocken schütteln, Nadeln und Blättchen abstreifen und hacken. Je 2 El. Öl in zwei großen beschichteten Pfannen erhitzen, die Auberginen darin unter Rühren bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. braten. Nach ca. 8 Min. Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin und Thymian dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfannen vom Herd nehmen und die Auberginen kurz abkühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 180 ° vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit Butter einfetten. Creme fraiche mit den Eiern verrühren, den Schafskäse grob zerbröseln. Beides mit den Auberginen vermischen und in der Form verteilen. Den Auberginenkuchen im Backofen (Mitte) in ca. 1 Std. goldbraun backen.
  3. Basilikum waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen und hacken. Sardellenfilets abtropfen lassen und ebenfalls hacken. Brühe mit Senf, restlichem Öl, Basilikum und Sardellen verrühren. Tomaten waschen und in Spalten schneiden, dabei die Stielansätze entfernen. Den Auberginenkuchen aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen, dann in Stücke schneiden. Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Sauce beträufeln. Mit dem Kuchen anrichten.
Aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Bio-Kiste“ aus dem GU-Verlag

Trauben von der Reichenau

Ab sofort, aber nur bis Mitte September gibt es Trauben von der Insel Reichenau.
Wir freuen uns, dass Heiner Böhler sie für uns anbaut. Gewöhnlicherweise werden sie vor allem aus südlicheren Ländern importiert und es ist sehr schwer regionale Trauben zu finden.

Tafeltrauben unterscheiden sich von den Weintrauben vor allem durch den Geschmack. Sie tragen erst 3-5 Jahre nach dem Pflanzen die ersten Früchte. Sie sind von August bis mitte September Erntereif.

Mit viel liebe pflegt Heiner seine Reben das ganze Jahr. Er hat sie mehrere Male von Hand vom Unkraut befreit, damit er keine Glyphosathaltigen Pflanzenschutzmittel einsetzten muss. Außerdem deckt er sie mit einem Netz ab, um die Beeren vor Hagel und vor Vögeln zu schützen.
Er baut viele verschiedene, Kernarme Sorten an. Er testet Geschmack, Beerenqualität und Krankheitsanfälligkeit.

Rezept des Monats August 2019

Parmigiana mit Zucchini und Paprika

Zutaten

400 g Auberginen
400 g Zucchini
1 gelbe Paprika
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
½ Bund Oregano
5 Sardellenfilets (in Öl) wer mag
250 g Mozzarella
8 El. Olivenöl
schwarzer Pfeffer, Salz
4 El. Geriebener Parmesan
Basilikumblätter zum Bestreuen

Zubereitung

  1. Die Auberginen und die Zucchini waschen. Die Enden abschneiden und die Früchte der Länge nach in dünne Scheiben schneiden. Die Scheiben salzen, damit sie etwas Flüssigkeit verlieren. (So wird die Parmigiana beim Backen nicht zu flüssig .)
  2. Die Paprikaschote waschen, halbieren, Samen und Trennwände entfernen und die Hälften in dünne Streifen schneiden. Von den Frühlingszwiebeln Wurzelenden und welke grüne Teile entfernen. Die Zwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Den Knoblauch schälen und in dünne Scheiben schneiden.
  3. Den Oregano waschen, trocken schütteln, die Blättchen abzupfen und fein schneiden. Falls gewünscht Sardellenfilets abtropfen lassen und fein hacken. Den Mozzarella ebenfalls abtropfen lassen und in dünne Scheiben schneiden.
  4. Die Auberginen und Zucchinischeiben mit Küchenpapier trocken tupfen. In einer Pfanne nach und nach 4 El Öl erhitzen. Die Auberginen und Zucchini darin portionsweise von beiden Seiten braun braten und jeweils wieder herausnehmen. Die Scheiben mit Pfeffer und eventuell noch wenig Salz würzen.
  5. Wieder 2 El. Öl in der Pfanne erhitzen. Die Paprikastreifen, die Zwiebelringe, den Knoblauch und den Oregano darin unter Rühren 1-2 min. braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
  6. Den Backofen auf 200° vorheizen. Das gebratene Gemüse lagenweise in eine ofenfeste Form schichten. Dabei jede Lage mit ,wer mag Sardellenwürfeln, und Mozzarellascheiben belegen. Den Auflauf zuletzt gleichmäßig mit Parmesan bestreuen und mit dem restlichen Olivenöl beträufeln.
  7. Die Parmigiana im heißen Ofen ca. 30 Min. backen, bis sie schön gebräunt ist . Herausnehmen und ca. 10 Min. ruhen lassen. Dann mit den Basilikumblättchen bestreuen, in Stücke schneiden und warm, lauwarm oder kalt servieren.
Aus dem Kochbuch „Frühling, Sommer, Gemüse“ aus dem GU-Verlag

Sommerurlaub 2019

Die Gemüsekiste macht Ferien vom 12.08.2019 bis zum 25.08.2019.
In dieser Zeit erfolg keine Auslieferung.

Sie erreichen uns in dieser Zeit aber per Mail unter
info@reichenauer-gemuesekiste.de
Außerdem können Sie natürlich wie gewohnt in unserem Shop stöbern.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und wünschen auch Ihnen
schöne Ferien.

Das Team der Reichenauer Gemüsekiste.

Zwetschgen- junge Ernte

Ab sofort haben wir wieder Zwetschgen im Sortiment. Auf dem Fuchshof in Dingelsdorf und bei den Renners in Wahlwies hat die Ernte begonnen. Qualität und Geschmack sind auf Grund der vielen Sonne sehr gut.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Zwetschgen und Pflaumen?

Mit über 2.000 Arten zählen Pflaumen zu den Sortenreichsten Obstarten. Es gibt Eierpflaumen, Rundpflaumen …. und Mirabellen und Zwetschgen.
Die Zwetschge ist also eine von vielen Unterarten der Pflaumen. Sie gehört zur Familie der Rosengewächse und zählt zum Steinobst.
Anders als die Pflaumen haben Zwetschgen ein festes Fruchtfleisch. Außerdem sind sie leicht zu entkernen.
Auf Grund dieser tollen Eigenschaften eignen sie sich besonders gut zum Kuchen backen.