Author Archives: Thomas

Rezept des Monats Januar 2020

Feldsalat mit Ananas

Zutaten

150 g Feldsalat
4 Scheiben frische Ananas
300 g Joghurt
2 EL Öl
1 EL Zitronensaft
4 Scheiben Vollkornbrot
Knoblauchsalz
Etwas Curry
Zucker und Salz

Zubereitung

Feldsalat gut waschen und auf 4 Teller verteilen. Frische Ananas in Stücke schneiden und auf dem Salat verteilen. Aus Joghurt, Öl, Zitronensaft, Curry, Zucker und Salz eine Salatsoße rühren und auf die Teller verteilen. Vollkornbrot in Würfel schneiden und mit wenig Öl rösten, mit Knoblauchsalz würzen und über den Salat geben.

Aus dem Reichenauer Kochbuch

Feldsalaternte - viel Handarbeit

Der Feldsalat gehört zur familie der Baldriangewächse.
Er wird auch Ackersalat, Rapunzel, Vogerlsalat, im badischen früher „Sunnewirbele“ oder auf der Insel Reichenau heute noch „Nüssle“ genannt.
Er hat im Winter, etwa von November bis März Saison.
Er ist sehr kälteunempfindlich.

Unser Nüssle:

  • stärkt die Nerven, durch die enthaltenen ätherischen Baldrian-Öle.
  • wirkt durch den hohen Kalium-Gehalt entwässernd
  • fördert die Blutbildung durch den hohen Eisen-Anteil
  • enthält viel Vitamin C
  • schütz die haut vor Falten dank Vitamin E
  • ist auf Grund des hohen Provitamin A-Gehaltes gut für die Augen
Johannes Blum beim „Nüssle putze“.

Bei der Ernte des Feldsalates ist viel Handarbeit nötig. 
Er wird mit einem Messer oberhalb der Wurzel abgeschnitten. Danach müssen unschöne und  gelbe Blätte abgezupft werden. Dann werden die kleinen Pflanzen in eine Kiste gestellt.
Auf der Reichenau sagt man dazu nicht Feldsalat ernten sondern
„Nüssle putzen“.

Rezept des Monats Dezember 2019

Wirsinglasagne mit Salsicce

Zutaten

300 g Salsicce (italienische grobe Schweinswürste)oder Hackfleisch
1 kleiner Wirsing (ca. 750 g)
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 ½ Tl. Kapern
Salz,Pfeffer

600 ml. Rinder-oder Gemüsebrühe
200 g Sahne
je 1 Tl. Getrockneter Oregano und Majoran
1-2 El. Zitronensaft
12 Lasagne-Nudelblätter(ohne Vorkochen)
100 g frisch geriebener Emmentaler

Zubereitung

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  1. Die Haut der Würste aufschneiden und das Wurstbrät herauslösen. Wirsing putzen, waschen und den harten Strunk entfernen. Äußere Blätter abschneiden, waschen und die dicken mittleren Blattrippen herausschneiden. Die Blätter in ca. 1 cm breite Streifen schneiden. Den inneren zarten Kohlkopf längs vierteln und quer in ca. 1,5 cm breite Streifen schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Kapern fein hacken.
  2. 1-2 El Öl in einer großen beschichteten Pfanne erhitzen, die Hälfte der Zwiebeln darin goldbraun andünsten. Wurstbrät dazugeben und bei großer Hitze anbraten, dabei das Brät mit einem Holzlöffel in Stückchen zerteilen und krümelig braun braten. Salsicce aus der Pfanne nehmen.
  3. Im Bratfett (evtl. noch etwas Öl dazugeben) übrige Zwiebeln und Knoblauch goldbraun andünsten. Wirsing unterrühren, salzen, pfeffern und unter Rühren bei mittlerer Hitze 3-4 Min. anbraten. Brühe, Sahne, Oregano und Majoran untermischen und alles zugedeckt 5-7 Min. dünsten, bis der Wirsing nicht mehr hart ist. Kapern und Salsicce unterrühren, mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.
  4. Ofen auf 180° vorheizen. Eine hohe Auflaufform einfetten. Etwas Sahnebrühe von der Wirsing-Salsicce-Mischung auf dem Boden der Form verteilen, 4 Lasagne-Nudelblätter darauf auslegen. Ein Drittel der Wirsingmischung mit Brühe darauf verteilen und mit 4 Lasagne-Nudelblättern belegen. So fortfahren, bis alle Zutaten in der Form sind, dabei mit Wirsing abschließen.
  5. Lasagne mit Backpapier abdecken und im Ofen (Mitte) ca. 25 Min. garen. Mit Käse bestreuen und offen weitere 15 Min. backen. Herausnehmen, ca. 5 Min. ruhen lassen und servieren.

Tipp: Wer keine Salsicce bekommt, oder mag, nimmt 300 g gemischtes Hackfleisch. Wie beschrieben mit Zwiebeln krümelig anbraten, kräftig mit Salz, Pfeffer, Chilipulver

Aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Biokiste“ aus dem GU-Verlag

Lebkuchen mit Schokolade aus fair gehandeltem Kakao

Wir haben jetzt auch Lebkuchen in unserem Sortiment.
Bei uns im Shop finden Sie eine feine Auswahl an verschiedenen Lebkuchen.
Die Firma Max Weiss aus Neu-Ulm fertigt die Lebkuchen mit Schokolade aus fair gehandeltem Kakao.

 

Das Fair-Trade Kakao-Programm.
Bäuerinnen und Bauern, Arbeiterinnen und Arbeiter auf der ganzen Welt sorgen dafür, dass wir in Supermärkten täglich ein umfangreiches Lebensmittelangebot vorfinden.
Das weltweite Handelssystem sorgt dafür, dass die Vorteile des Welthandels ungerecht verteilt sind. Die Menschen am Anfang der Lieferkette in Entwicklungs- und Schwellenländern haben mit schlechteren Ausgangsbedingungen, weniger Einfluss und prekäreren Arbeits- und Lebensverhältnissen zu kämpfen.

Fairtrade ermöglicht es Produzentinnen und Produzenten aus Afrika, Asien und Lateinamerika, sich zu einer einflussreichen Kraft zu vereinigen.

Sie können dann gemeinsam für Veränderungen in ihrem Umfeld sorgen und selbst ihre Zukunft gestalten.
Rund 1,66 Millionen Bäuerinnen und Bauern sowie Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen aus 75 Anbauländern profitieren derzeit von ihrer Beteiligung an Fairtrade.
Bäuerinnen und Bauern schließen sich in demokratischen Organisationen zusammen, die ihre Interessen auf dem Markt besser vertreten und über gemeinsame Anschaffungen und Fortbildungen ihre Ernteerträge erhöhen.
Arbeiterinnen und Arbeiter auf Plantagen erhalten durch Fairtrade die Unterstützung, ihren Rechten und Bedürfnissen über demokratische Interessenvertretungen wie Gewerkschaften eine einflussreiche Stimme zu verleihen und bessere Arbeitsbedingungen sowie eine stabilere Lohnsituation zu erreichen.

Portulak / Winterpostelein

Portulak, Winterpostelein oder auch Tellerkraut besteht aus saftigen Blättern die auf langen Stängeln sitzen. Die erfrischende ,krautige Pflanze ist ca. 10-20 cm hoch. Der Geschmack ist leicht nussig und ein wenig dem Feldsalat ähnlich.
Die Blätter enthalten viel Vitamin C, Magnesium, Kalzium und wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Portulak ist äußerst Nitrat-arm und hat eine blutreinigenede und magenstärkende Wirkung.

Der Portulak wird Satzweise gepflanzt. So kann er täglich frisch geschnitten werden und wächst dann wieder nach.

Die Blätter mit Stängel können roh gegessen werden und eigenen sich besonders als Salat.
Gehackt können Sie die Blätter als frisches Gewürz verwenden.
Kurz blanchiert oder leicht gekocht kann er zum Beispiel zu Eiern serviert werden.
Mit Sahne gebunden wird er wie Rahmspinat zubereitet.
Noch eine pfiffige Idee: Einfach mit Parmesan überbacken.

Rezept des Monats November

Orientalische Kürbisquiche

Zutaten

-Teig:-
100g Weizenvollkornmehl
150 g Weizenmehl
Salz
125 g kalte Butter
1 Ei
2 El. Weißweinessig

-Belag:-
1 Hokkaido-Kürbis (ca. 900 g)
1 Stange Lauch
2 Zwiebeln
1 Knoblauchzehe
1 Stück Ingwer (ca. 4 cm)
1 gr. Säuerlicher Apfel
Saft von ½ Limette
2 El. Butter
1 Tl ganzer Kreuzkümmel
1-2 Tl Currypulver
Salz/Pfeffer
1 Bund Koriandergrün
3 Eier 250 g. Sahne
2 El. Kürbiskerne

Zubereitung

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  1. Für den Teig alle Zutaten davon zu einem Mürbeteig zusammenkneten und ca. 30 Min. kühl stellen.
  2. Inzwischen für den Belag den Kürbis schälen und halbieren, Kerne und Fasern herauskratzen. Das Fruchtfleisch auf der Rohkostreibe (oder in der Küchenmaschine) fein raspeln. Lauch putzen, längs halbieren und gründlich waschen, zuerst längs in schmale Streifen und diese in kleine Stücke schneiden. Zwiebeln, Knoblauch und Ingwer schälen und fein würfeln. Den Apfel waschen, vierteln und entkernen. Die Viertel grob raspeln und sofort mit dem Limettensaft mischen.
  3. Die Butter in einer Pfanne zerlassen, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Lauch und Kreuzkümmel darin bei mittlerer Hitze andünsten, bis Zwiebeln und Lauch leicht bräunen. Kürbis unterrühren und alles mit 1 Tl. Curry, Salz und Pfeffer würzen. Unter Rühren 2-3 Min. dünsten, vom Herd nehmen und den Apfel unterrühren. Koriandergrün waschen, trocken schütteln, Blätter fein hacken und ebenfalls unterrühren. Eier und Sahne verquirlen, mit Salz, Pfeffer und etwas Curry würzen.
  4. Den Backofen auf 200° vorheizen, die Form einfetten. Den Teig auf wenig Mehl ausrollen und in die Form legen, dabei einen Rand formen. Die Kürbismasse mit zwei Dritteln des Sahnegusses mischen und auf dem Teig verteilen. Restlichen Guss darübergießen, Kürbiskerne aufstreuen. Die Quiche im Ofen in 40-50 Min. goldbraun backen. Herausnehmen und vor dem Anschneiden kurz abkühlen lassen.
Aus dem Kochbuch „Quiches“ aus dem GU-Verlag

Kohlröschen

Die grün-lilanen Kohlröschen sind eine Kreuzung zwischen Grünkohl und Rosenkohl.

Das neuen Trendgemüse ist so klein wie Rosenkohl und wächst änhlich an einem Stamm. Die kleinen Röschen sehen aber eher wie Mini-Grünkohl-Köpfe aus.
Die zarten, rüschenförmigen Blätter sind leicht nussig im Geschmack und haben eine angenehme Süße.

Sie haben sehr viel Vitamin C und B6. Außerdem sind sie reich an Balaststoffen, Calcium und Eisen – und das bei ganz wenig Kalorien.




Die Zubereitung ist sehr leicht:

Kohlröschen müssen nicht geputzt werden, einfach etwas abbrausen, dann:

  • in der Pfanne mit etwas Öl 2+-3 Minuten anbraten, dünsten etc.
  • im Topf in Salzwasser kochen
  • in der Microwelle 2-3 Minuten bei 800 Watt garen
  • oder einfach roh geniesen

Die Röschen bleiben beim Erhitzen schön knackig und die leicht nussige Note kommt hervorragend zur Geltung.

 

 

Reichenauer Ingwer

Eine absolute Neuheit.
Ingwer aus der Region.
Friedbert Deggelmann baut Ihn für uns in seinem Gewächshaus an.

Ingwer – Die gesunde Knolle.
Ingwer ist nicht nur in der Küche beliebt, wo sein würziges Aroma verschiedenste Gerichte verfeinert.
Ingwer ist auch sehr gesund.

Einsatz
Ingwer findet Verwendung als Tee, Ingwer-Wasser oder zum Kochen.

Wirkung
Ingwer ist sehr gesund. Er ist reich an Vitamin C und enthält Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Natrium und Phosphor.
Ingwer hemmt die Vermehrung von Viren und stärkt das Imunsystem.
Ausserdem wirkt das Rhizom antibakteriell und kann somit zu einer gesunden Darmflora beitragen.
Die enthaltenen Scharfstoffe regen die Durchblutung und den Kreislauf an.

Noch ein Tipp zum Schälen:
Einfach mit einem Teeloffel die Schale abschaben – fertig.

Quitten und Walnüsse

von der Insel Reichenau und aus der Region.

Im Moment haben wir einige Herbstfrüchte von der Reichenau und aus der Region in unserem Sortiment.
Allerdings nur so lange der Vorrat reicht.

Halloween Kürbise

Schnitzvorlagen zum Download.
Halloween Kürbis, Rübengeister oder „Rüäbä-goaschter“

werden aus einem Kürbis geschnitzt und mit einer Kerze beleuchtet.
An herbstlichen Abenden verbreiten sie vor der Haustüre oder auf der Terrasse einen ganz besonderen Flair.

Schnitzen Sie zusammen mit den Kindern einen schaurig-schönen Rüäbä-goascht.
Kreieren Sie Ihr eigenes Grusel-Gespenst. Dabei ist der Phantasie keine Grenze gesetzt. Wer nicht ganz so kreativ ist kann sich auch bei uns eine Vorlagen für das Kürbis-Gesicht downloaden.
Einfach die PDF ausdrucken, Mund und Nase ausschneiden, auf den Kürbis auflegen und nachzeichnen.

Kürbis Schnitzvorlage „Smily“ als PDF-Download. Hier klicken…..
Kürbis Schnitzvorlage „Grusel“ als PDF-Download. Hier klicken…..

Die Geschichte von Halloween:
Viele denken Halloween ist ein amerikanischer Brauch. Das stimmt so nicht ganz. Das Wort leitet sich von „All Hallows Evening“, der Abend vor Allerheiligen ab.
Der brauch allerdings geht auf die Kelten zurück. Sie feierten schon im 5. Jahrhundert vor Christus am 31. Oktober den keltischen Neujahrstag.
Der Kürbisbrauch geht nun wieder auf die Iren zurück. Der Sage nach lebte dort der Bösewicht und Trunkenbold Jack Oldfield. Er fing mit einer List den Teufel ein und ließ ihn erst wieder frei, nachdem dieser ihm versprach, Jack für ewig in Ruhe zu lassen. Als Jack starb, wollte ihn der Himmel nicht aufnehmen, da er ein Bösewicht war. In die Hölle aber durfte er auch nicht. Der Teufel erbarmte sich und schenkte Jack eine Rübe mit einer brennenden Kohle darin, damit er durch das Dunkel wandern könne.
Aus der Rübe wurde mit der Zeit ein Kürbis und man schnitze Fratzen hinein, um böse Geister abzuwehren.
Halloween ist also eine Vermischung von keltischen und christlichen Praktiken sowie einer irischen Erzählung.