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Portulak / Winterpostelein

Portulak, Winterpostelein oder auch Tellerkraut besteht aus saftigen Blättern die auf langen Stängeln sitzen. Die erfrischende ,krautige Pflanze ist ca. 10-20 cm hoch. Der Geschmack ist leicht nussig und ein wenig dem Feldsalat ähnlich.
Die Blätter enthalten viel Vitamin C, Magnesium, Kalzium und wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Portulak ist äußerst Nitrat-arm und hat eine blutreinigenede und magenstärkende Wirkung.

Der Portulak wird Satzweise gepflanzt. So kann err täglich frisch geschnitten werden und wächst dann wieder nach.

Die Blätter mit Stängel können roh gegessen werden und eigenen sich besonders als Salat.
Gehackt können Sie die Blätter als frisches Gewürz verwenden.
Kurz blanchiert oder leicht gekocht kann er zum Beispiel zu Eiern serviert werden.
Mit Sahne gebunden wird er wie Rahmspinat zubereitet.
Noch eine pfiffige Idee: Einfach mit Parmesan überbacken.

Smoothies

Gesunde Ernährung? Ja bitte! Aber das ist oft gar nicht so einfach…
Oft haben wir es eilig und keine Zeit uns eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten.

Da sind Smoothies genau das Richtige.
In unseren Smoothies ist Obst, Gemüse … und sonst nichts.
Also, 100% gesunde Ernährung. Einfach trinken.
Egal wo Sie sind. Beim Sport, im Büro oder einfach zu Hause. Smoothies machen es Ihnen leicht sich gesund zu ernähren. Kein lästiges Obstschälen, Schneiden oder Mixen.
Am Besten einfach mal probieren.

Höri-Bülle

Die Höri-Bülle ist eine flache, bauchige Zwiebel mit einer eher hellroten, leicht bräunlichen Färbung. Das Fleisch ist weiß.
Sie ist sehr mild und zart im Geschmack und deshalb bestens für den Wurstsalat oder zum Vesper geeignet.
Beim garen entfaltet sich Ihre Schärfe, ohne dass die rote Farbe verloren geht.

Hoeri-Buelle
Die Höri-Bülle gibt es nur hier.
Die Europäische Kommission hat die Bülle im Herbst 2014 mit dem Gütezeichen „geschützte geografische Angabe“ ausgezeichnet.
Dadurch wird verhindert, dass ähnliche rote  Zwiebeln, deren Samen allerdings aus der Industrie stammen, als Höri-Bülle in den Handel kommen. Die Biodiversität wird somit bewahrt.
(„Bülle“ nennt man im allemanischen Dialekt die Zwiebel)

Anbau und Zucht sind ganz speziell.
Die Höri-Bülle ist eine rote Speisezwiebel, die nur auf der Höri angebaut wird. Es gibt davon kein Saatgut zu kaufen. Die Gärtner vermehren diese Sorte in Mühsamer Handarbeit selber. In den Gemüsebauernfamilien sind es meistens die älteren Generationen, die sich übers Jahr der arbeitsintensiven Nachzucht und Pflege der Samen widmen. Nach der Ernte im August werden beim Sortieren der Zwiebeln immer wieder die besten und schönsten Zwiebeln zur Nachzucht beiseitegelegt. Mitte März werden diese Zwiebeln, die nun bereits austreiben, eingepflanzt; je vier um einen Stock, an dem später die langen Triebe mit den Blütendolden aufgebunden werden.
Wenn sich im Sommer an den noch grünen Dolden Samen gebildet haben, werden sie abgeschnitten und getrocknet. Die reifen, tief schwarz gefärbten Samen werden von Hand ausgerieben und gewaschen. Dabei schwimmen Spreu und „schlechte“ Samen oben auf, gute Samen sinken ab. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Danach werden sie mehrere Tage getrocknet. Durch Sieben werden die Samen nach Größe sortiert. Die Samen sind maximal zwei bis drei Jahre haltbar, wobei sich die Qualität mit der Zeit verschlechtert. Die Samen werden im März gesät. Während des Wachstums muss drei bis viermal Unkraut gejätet werden. Da die Zwiebeln relativ druckempfindlich sind, wird bei der Ernte im August nur der Boden durch „rausrudern“ gelockert. Die Ernte erfolgt von Hand. Die Wurzeln und verdorrten Stängel werden abgeschnitten, die Knollen gereinigt und bis zum Verkauf zum Trocknen ausgebreitet. Die Höri-Bülle ist nur bis etwa März/April lagerfähig, was als Nachteil gegenüber handelsüblichen Sorten anzusehen ist.

 

Suser/Federweißer

Neuer Wein ist frisch gepreßter Traubensaft, dessen alkoholische Gärung gerade erst begonnen hat und der noch nicht gefiltert wurde. Er wird bei uns als Suser oder Federweißer bezeichnet. In manchen Gegenden sagt man auch Bitzler, Sauser, Bremser oder Rauscher. In Östereich heißt er Sturm.

Der Traubenmost beginnt durch natürlich vorhandene oder zugesetzte Hefe schnell zu gären. Dabei wird der Zucker der Traube in Alkohhol und Kohlendioxyd umgewandelt. Deshalb kann er auch nicht luftdicht verschlossen werden. Die Gefäße würden platzen.

Der Suser hat ca. 4% Alkohol. Er gärt weiter und hat dann einen Alkoholgehalt von bis zu 11%. Wegen der fortschreitenden Gärung ist er nur einige Tage lagerbar.

Durch die Kohlensäure ist er recht spritzig. Solange noch genug Zucker vorhanden ist schmeckt er süß und süffig. Der bereits vorhandene Alkohol wird nicht sofort bemerkt, so dass die berauschende Wirkung spät aber heftig eintreten kann.

 

 

Ochsenherz-Tomate

Die Ochsenherz-Tomate ist eine ganz besondere Tomate.
Sie ist bis zu 500 gramm schwer, stark gerippt und sehr fleischig.
Ihre Form, ihr Volumen und ihr Gewicht gleicht dem Herzen eines Ochsen. Deshlab auch der Name.

Man findet sie in Deutschland eher selten, aber in Frankreich und Italien wird die „coeur de boeuf“ oder „cuore di bue“ viel angebaut und verspeist.

Emil Eiermann baut diese Ochsenherz Tomaten auf der Insel Reichenau für uns an. Seit vielen Jahren hat er sich auf diese Rarität spezialisiert.
Er bewirtschaftet mit seiner Frau Gerda und seinem Sohn Toni fünf Gewächshäuser und ein bischen Freiland-Fläche.

 

Die Ochsenherz-Tomate ist saftarm und sehr aromatisch und kräftig im Geschmack. Sie eignet sich sehr gut für Salate, Suppen und Soßen.

Ochsenherz-Tomate mit Mozarella
Es gibt wohl keine andere Tomate, die besser für ein Tomaten-Mozarella-Gericht geeignet ist. Einfach in Scheiben schneiden, zwischen Mozarella-Scheiben legen, etwas Salz, Pfeffer, Balsamico-Essig oder Öl darüber  –  fertig.

Botanisch ist die Tomate ein Beere, zählt aber auf Grund der Verwendung zum Gemüse.
Tomaten enthalten viel Kalium, Vitamin C, B-Vitamine und Folsäure. Sie gelten durch den Inhaltsstoff Lykopin als Antioxydant, weshalb das saftige Gemüse als gute Vorsorge gegen Krebserkrankungen bekannt ist.

 

Vespergürkle


Endlich gibt es sie wieder.
Vespergürkle sind schlanke, knackige, längliche Gürkle. Sie sind besonders Geschmacksintensiv.
Ab sofort ernten wir sie wieder in unserer eigenen Gärtnerei.



Meistens werden sie gerade so „Weg geknabbert“.
Super schmecken sie auch mit einem Dipp.

Legen Sie den Kindern mal eine in die Vesperdose für die Schule.

Aber vorsicht: Nicht zu lange aufbewahren, sonst werden sie „labrig“.
Obwohl, die sind sowieso schnell weg.

Spargel

fischer spargel auf dem feldDie Spargelsaison hat begonnen.
Die weißen Stangen wachsen unter der Erde in Spargeldämmen. Wenn sie Licht bekommen werden sie grünlich oder leicht Lila.
Spargel ist sehr gesund und hat kaum Kalorien, da er zu 95% aus Wasser besteht. Spargel enthält viele Vitamine wie A,B1,B2, C und Mineralstoffe; besonders Kalium. Er wirkt harntreibend und man sagt dem Spargel sogar nach, er habe eine potenzsteigernde Wirkung.

Frische spargel tellerSpargel kann roh verzehrt werden, wird aber meistens gekocht. Dazu den Spargel schälen und im Wasser mit 2TL Salz, 1/2 TL Zucker und 1 TL Öl kurz aufkochen lassen und ca. 10 Minuten leicht ziehen lassen. Perfekt ist Garen.
Typische Beilagen sind Schinken und Galatiner Siglinde Kartoffeln, die jetzt schon bereits aus neuer Ernte aus Galatien, einer Region in Italien kommen. Der Klassiker dazu ist die Sauce Hollandaise.

Spargel wird bis zum 24. Juni (Johanni) gestochen. Die restlichen 100 Tage bis zum ersten Frost braucht der Spargel um durchzuwachsen und Kraft fürs nächste Jahr zu sammeln.

 

Bärlauch aus heimischen Wäldern

Ende März beginnt bei uns in den Wäldern der Bärlauch zu wachsen.

Bärlauch (Allium ursinum) gehört bei uns zu den bekanntesten und beliebtesten Wildkräutern. Man kann die Blätter von März bis Juni vorzugsweise in Laubwäldern sammeln.
Der Waldknoblauch hat heilsame Wirkungen: Bärlauch wirkt nicht nur darmregulierend, sondern gleichzeitig auch blutbildend, blutdrucksenkend und herzstärkend, weshalb er sogar zu medizinischen Zwecken als Tee oder Tinktur verwendet wird.

Bärlauch wird nicht umsonst Waldknoblauch genannt. Denn die leuchtend grünen Blätter verbreiten einen intensiven Knoblauchgeruch. Sie schmecken auch ähnlich wie der Kulturknoblauch. Allerdings bleibt man, anders als bei Knoblauch, nach dem Genuss von Bärlauch weitestgehend von dem unangenehm anhaltenden Geruch verschont. Es kann als frühlingsfrische Würze oder eigenständiges Gericht zubereitet werden.

Das weit-verbreitetste Gericht ist wohl die Bärlauch-suppe, eines der schnellsten und köstlichsten Rezepte für Bärlauch.
Aber auch als Füllung für eine Quiche oder Hauptzutat diverser Brotaufstriche, Cremes und Dips sind die delikaten grünen Blätter beliebt.

Topinambur - Das präbiotische Wintergemüse

Topinambur galt lange als vergessenes Gemüse. Jetzt ist er wieder da.


Bis ins 19. Jahrhundert galt er in Europa als wichtigstes Nahrungsmittel, wurde aber dann von der Kartoffel abgelöst.
Allerdings erlebt der Topinambur gerade eine kulinarische Renaissance, denn er ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern enthält auch eine ganze Reihe gesunder Inhaltsstoffe.

Topinambur enthält viele Ballaststoffe, die zum Aufbau der Darmflora beitragen. Auf diese Weise stärkt er die Abwehrkräfte, fördert eine gesunde Verdauung und schützt vor Magen-Darm-Erkrankungen. Es lohnt sich also, den Topinambur näher kennenzulernen.

Der Topinambur hat einen milden Geschmack mit einem süßlich-nussigem Aroma.
Man kann ihn kochen, dämpfen oder roh in den Salat raspeln. probieren Sie einfach mal eine Cremesuppe, ein Gemüseauflauf, ein Gratin oder Püree aus Topinambur.

 

Baby-Spinat aus der eigenen Gärtnerei

Baby-Spinat eignet sich ganz besonders für einen knackigen Salat.
Babyspinat trägt seinen Namen nicht umsonst: Der Spinat wird extra klein geerntet und hat aus diesem Grund feine, zarte Blätter mit nur feinen Blattrippen und kaum entwickelten Stielen. Diese Tatsache erleichtert die Zubereitung: Junger Spinat muss kaum geputzt werden – gerade deshalb eignet sich roher Babyspinat besonders gut als Salat.

Junger Spinat ist ein Lieferant wertvoller Nährstoffe. Er schmeckt nussig, etwas süßlich und ist kalorienarm.
Spinat hat einen hohen Gehalt an Mineralien (z.B.: Kalium), Vitaminen (Beta-Carotin, Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C) und Eiweiß.

Baby-Spinat; Nahaufnahme

Baby-Spinat bei der Ernte

Babyspinat: So gelingt die Zubereitung
Sie können Babyspinat auch dünsten, blanchieren oder braten.
Am einfachsten ist es, ihn noch nass ohne weitere Flüssigkeitszugabe in einen Topf zu geben und zugedeckt unter gelegentlichem Rühren zu garen, bis er zusammengefallen ist. Anschließend harmoniert er gut mit Knoblauch, Zwiebeln und Olivenöl. Je nach Geschmack kann er mit reichlich Salz und Pfeffer gewürzt werden.
Die Zubereitung sollte auf jeden fall möglichst schonen erfolgen, damit das Gemüse nicht zu viel an seinen gesunden Nährstoffen einbüßt.