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Rezept des Monats Februar

Linsen-Chinakohl-Eintopf

Zutaten:
250 g Petersilienwurzeln
5 getrocknete Aprikosen
1 kg Chinakohl
1 Zwiebel
2 El. Rapsöl
250 g Linsen
200 g Schafskäse
1 TL Chiliflocken
3 El. Sojasauce / Salz / Pfeffer

Zubereitung:

1.Die Petersilienwurzel waschen, putzen, schälen und fein würfeln. Die Aprikosen ebenfalls fein würfeln. Vom Chinakohl die äußeren Blätter entfernen, den Kohl waschen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und in Ringe schneiden.
2.Das Öl in einem großen Topf erhitzen, Zwiebelringe, Petersilienwurzeln und Aprikosen darin ca. 4 Min. dünsten, bis die Zwiebelringe glasig sind. Linsen, 300 ml. Wasser und etwas Salz dazugeben und alles zugedeckt bei mittlerer Hitze ca. 5 Min. garen. Den Chinakohl untermischen und weitere 10 min. garen. 3.Inzwischen den Schafskäse in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Den Eintopf mit Chiliflocken , Pfeffer und Sojasauce würzen. Den Schafskäse untermischen, nach Belieben mehr Chiliflocken darüberstreuen und den Eintopf sofort servieren.
aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Bio-Kiste“ aus dem GU-Verlag

Kohlröschen

Die grün-lilanen Kohlröschen sind eine Kreuzung zwischen Grünkohl und Rosenkohl.

Das neuen Trendgemüse ist so klein wie Rosenkohl und wächst änhlich an einem Stamm. Die kleinen Röschen sehen aber eher wie Mini-Grünkohl-Köpfe aus.
Die zarten, rüschenförmigen Blätter sind leicht nussig im Geschmack und haben eine angenehme Süße.

Sie haben sehr viel Vitamin C und B6. Außerdem sind sie reich an Balaststoffen, Calcium und Eisen – und das bei ganz wenig Kalorien.




Die Zubereitung ist sehr leicht:

Kohlröschen müssen nicht geputzt werden, einfach etwas abbrausen, dann:

  • in der Pfanne mit etwas Öl 2+-3 Minuten anbraten, dünsten etc.
  • im Topf in Salzwasser kochen
  • in der Microwelle 2-3 Minuten bei 800 Watt garen
  • oder einfach roh geniesen

Die Röschen bleiben beim Erhitzen schön knackig und die leicht nussige Note kommt hervorragend zur Geltung.

 

 

Der erste Salat des Jahres

Frischer Salat trotz Winter – Wie geht das?

In unserer Gärtnerei hat die Salat-Ernte begonnen. Bereits mitte Oktober letzten Jahres haben wir in unseren Glashäusern Salate gepflanzt. Die Pflanzen wachsen in einem mit Pflanzlöchern versehenem Flies. Außerdem stehen die setzlinge 3-4 cm über dem Boden. So haben wir viel weniger Probleme mit Fäulnis und Pilzkrankheiten.


Die Pflanzen wachsen in einem mit Pflanzlöchern versehenem Flies. Außerdem stehen die setzlinge 3-4 cm über dem Boden. So haben wir viel weniger Probleme mit Fäulnis und Pilzkrankheiten.


Der behütet aufgewachsene Salat ist er nicht so lange haltbar aber er schmeckt ganz besonders zart.
Probieren Sie den Butter-zarten Genuss.

Kopfsalat, Novita und Eichblatt-Salate aus unserer Gärtnerei finden
Sie bei uns im Shop unter: Gemüse und Kräuter – Salate

Höri-Bülle

Die Höri-Bülle ist eine flache, bauchige Zwiebel mit einer eher hellroten, leicht bräunlichen Färbung. Das Fleisch ist weiß.
Sie ist sehr mild und zart im Geschmack und deshalb bestens für den Wurstsalat oder zum Vesper geeignet.
Beim garen entfaltet sich Ihre Schärfe, ohne dass die rote Farbe verloren geht.

Hoeri-Buelle
Die Höri-Bülle gibt es nur hier.
Die Europäische Kommission hat die Bülle im Herbst 2014 mit dem Gütezeichen „geschützte geografische Angabe“ ausgezeichnet.
Dadurch wird verhindert, dass ähnliche rote  Zwiebeln, deren Samen allerdings aus der Industrie stammen, als Höri-Bülle in den Handel kommen. Die Biodiversität wird somit bewahrt.
(„Bülle“ nennt man im allemanischen Dialekt die Zwiebel)

Anbau und Zucht sind ganz speziell.
Die Höri-Bülle ist eine rote Speisezwiebel, die nur auf der Höri angebaut wird. Es gibt davon kein Saatgut zu kaufen. Die Gärtner vermehren diese Sorte in Mühsamer Handarbeit selber. In den Gemüsebauernfamilien sind es meistens die älteren Generationen, die sich übers Jahr der arbeitsintensiven Nachzucht und Pflege der Samen widmen. Nach der Ernte im August werden beim Sortieren der Zwiebeln immer wieder die besten und schönsten Zwiebeln zur Nachzucht beiseitegelegt. Mitte März werden diese Zwiebeln, die nun bereits austreiben, eingepflanzt; je vier um einen Stock, an dem später die langen Triebe mit den Blütendolden aufgebunden werden.
Wenn sich im Sommer an den noch grünen Dolden Samen gebildet haben, werden sie abgeschnitten und getrocknet. Die reifen, tief schwarz gefärbten Samen werden von Hand ausgerieben und gewaschen. Dabei schwimmen Spreu und „schlechte“ Samen oben auf, gute Samen sinken ab. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Danach werden sie mehrere Tage getrocknet. Durch Sieben werden die Samen nach Größe sortiert. Die Samen sind maximal zwei bis drei Jahre haltbar, wobei sich die Qualität mit der Zeit verschlechtert. Die Samen werden im März gesät. Während des Wachstums muss drei bis viermal Unkraut gejätet werden. Da die Zwiebeln relativ druckempfindlich sind, wird bei der Ernte im August nur der Boden durch „rausrudern“ gelockert. Die Ernte erfolgt von Hand. Die Wurzeln und verdorrten Stängel werden abgeschnitten, die Knollen gereinigt und bis zum Verkauf zum Trocknen ausgebreitet. Die Höri-Bülle ist nur bis etwa März/April lagerfähig, was als Nachteil gegenüber handelsüblichen Sorten anzusehen ist.