Wissenswertes

Bärlauch aus heimischen Wäldern

Ende März beginnt bei uns in den Wäldern der Bärlauch zu wachsen.

Bärlauch (Allium ursinum) gehört bei uns zu den bekanntesten und beliebtesten Wildkräutern. Man kann die Blätter von März bis Juni vorzugsweise in Laubwäldern sammeln.
Der Waldknoblauch hat heilsame Wirkungen: Bärlauch wirkt nicht nur darmregulierend, sondern gleichzeitig auch blutbildend, blutdrucksenkend und herzstärkend, weshalb er sogar zu medizinischen Zwecken als Tee oder Tinktur verwendet wird.

Bärlauch wird nicht umsonst Waldknoblauch genannt. Denn die leuchtend grünen Blätter verbreiten einen intensiven Knoblauchgeruch. Sie schmecken auch ähnlich wie der Kulturknoblauch. Allerdings bleibt man, anders als bei Knoblauch, nach dem Genuss von Bärlauch weitestgehend von dem unangenehm anhaltenden Geruch verschont. Er kann als frühlingsfrische Würze oder eigenständiges Gericht zubereitet werden.

Das weit-verbreitetste Gericht ist wohl die Bärlauch-suppe, eines der schnellsten und köstlichsten Rezepte für Bärlauch.
Aber auch als Füllung für eine Quiche oder Hauptzutat diverser Brotaufstriche, Cremes und Dips sind die delikaten grünen Blätter beliebt.

Bio-Pflücksalat von Manuel Uricher

Unser Pflücksalat ist eine fertig gemischet Zusammenstellung von verschiedenen roten und grünen Salaten. Sie werden bereits im „Baby-Stadium“ geerntet und sind deshalb besonders zart.

Manuel Uricher baut im elterlichen Betrieb auf der Insel Reichenau Bio-Gemüse an. Die typische Reichenauer Gärtnerei ist über drei Generationen Stück für Stück gewachsen. Heute bewirtschaftet Manuel ca.10 Hektar.
Er beliefert uns rund ums Jahr mit Bio-Pflücksalat, den er im Sommer im Freiland und im Winter in seinen Gewächshäusern anbaut.

Plastiktüten in der Gemüsekiste

Warum ist unsere Gelbe Mehrwegkiste eigentlich mit einer Plastiktüte ausgeschlagen?

Die Tüte sorgt zum Einen dafür, dass Ihr Obst und Gemüse frisch bleibt. Auf dem Transport zu Ihnen und für die Zeit am Abstellort trocknet die Ware nicht aus.
Zum Zweiten hat es hygienische Gründe. Wir bringen Ihnen das Gemüse in einer Mehrwegkiste. Durch die Tüte werden die Lebensmittel vor vielen Witterungs- und anderen Einflüssen geschützt.

Auch wir sind der Meinung, dass die Menschheit mehr auf Plastiktüten verzichten sollte.
Um den Plastikmüll auf ein Minimum zu reduzieren suchen wir bereits nach alternativen Lösungen. Es ist allerdings nicht ganz einfach etwas zu finden, das hygienisch verpackt, vor Witterungseinflüssen schütz und das Obst und Gemüse frisch hält.

Um die Umweltbelastung zu minimieren benutzen Sie die Tüte doch einfach als Mülleimer-Beutel. So hat sie noch einmal eine sinnvolle Bestimmung und es kann ein anderer Beutel dafür eingespart werden.

Die Saison auf der Insel beginnt

In den Gärtnereien auf der Insel Reichenau hat die Frühjahrssaison begonnen. Die vielen Sonnenstunden Ende Februar ließen das Gemüse gut wachsen.
Schon seit Wochen ernten wir in unseren eigenen Gewächshäusern Kopfsalate und bunte Salate. Ab sofort gibt es auch wieder Radieschen und Spinat von unseren reichenauer Kollegen. In den ganz modernen Gewächshäuser werden bereits die ersten Gurken geerntet.


Der erste Salat des Jahres

Frischer Salat trotz Winter – Wie geht das?

In unserer Gärtnerei hat die Salat-Ernte begonnen. Bereits mitte Oktober letzten Jahres haben wir in unseren Glashäusern Salate gepflanzt. Die Pflanzen wachsen in einem mit Pflanzlöchern versehenem Flies. Außerdem stehen die setzlinge 3-4 cm über dem Boden. So haben wir viel weniger Probleme mit Fäulnis und Pilzkrankheiten.


Die Pflanzen wachsen in einem mit Pflanzlöchern versehenem Flies. Außerdem stehen die setzlinge 3-4 cm über dem Boden. So haben wir viel weniger Probleme mit Fäulnis und Pilzkrankheiten.


Der behütet aufgewachsene Salat ist er nicht so lange haltbar aber er schmeckt ganz besonders zart.
Probieren Sie den Butter-zarten Genuss.

Kopfsalat, Novita und Eichblatt-Salate aus unserer Gärtnerei finden
Sie bei uns im Shop unter: Gemüse und Kräuter – Salate

Noch kein Weihnachtsgeschenk

Sie sind  noch auf der suche nach einem passenden Weihnachtsgeschenk

In unserem Sortimen finden Sie attraktive Geschenkkisten. Voll mit gesunden Produkten aus unserem Sortiment.
Gepackt in einer rustikalen Holzkiste oder in einem dekorativen Korb.

Sie können bei uns auch einen Gutschein bestellen.

Portulak / Winterpostelein

Portulak, Winterpostelein oder auch Tellerkraut besteht aus saftigen Blättern die auf langen Stängeln sitzen. Die erfrischende ,krautige Pflanze ist ca. 10-20 cm hoch. Der Geschmack ist leicht nussig und ein wenig dem Feldsalat ähnlich.
Die Blätter enthalten viel Vitamin C, Magnesium, Kalzium und wertvolle Omega-3-Fettsäuren. Portulak ist äußerst Nitrat-arm und hat eine blutreinigenede und magenstärkende Wirkung.

Der Portulak wird Satzweise gepflanzt. So kann err täglich frisch geschnitten werden und wächst dann wieder nach.

Die Blätter mit Stängel können roh gegessen werden und eigenen sich besonders als Salat.
Gehackt können Sie die Blätter als frisches Gewürz verwenden.
Kurz blanchiert oder leicht gekocht kann er zum Beispiel zu Eiern serviert werden.
Mit Sahne gebunden wird er wie Rahmspinat zubereitet.
Noch eine pfiffige Idee: Einfach mit Parmesan überbacken.

Smoothies

Gesunde Ernährung? Ja bitte! Aber das ist oft gar nicht so einfach…
Oft haben wir es eilig und keine Zeit uns eine gesunde Mahlzeit zuzubereiten.

Da sind Smoothies genau das Richtige.
In unseren Smoothies ist Obst, Gemüse … und sonst nichts.
Also, 100% gesunde Ernährung. Einfach trinken.
Egal wo Sie sind. Beim Sport, im Büro oder einfach zu Hause. Smoothies machen es Ihnen leicht sich gesund zu ernähren. Kein lästiges Obstschälen, Schneiden oder Mixen.
Am Besten einfach mal probieren.

Gesundes vor die Haustüre

Unser Mario bringt gesunde Ernährung bis direkt vor die Haustüre. Die Familie Müller freut sich schon auf Ihre Gemüsekiste. Frau Müller kann sich einfach jede Woche überraschen lassen oder Ihre eigene Kiste selbst zusammenstellen.

Lotte und Hanna sind gespannt, was sich alles in der Kiste findet. Am besten gleich mal reinbeißen.

Höri-Bülle

Die Höri-Bülle ist eine flache, bauchige Zwiebel mit einer eher hellroten, leicht bräunlichen Färbung. Das Fleisch ist weiß.
Sie ist sehr mild und zart im Geschmack und deshalb bestens für den Wurstsalat oder zum Vesper geeignet.
Beim garen entfaltet sich Ihre Schärfe, ohne dass die rote Farbe verloren geht.

Hoeri-Buelle
Die Höri-Bülle gibt es nur hier.
Die Europäische Kommission hat die Bülle im Herbst 2014 mit dem Gütezeichen „geschützte geografische Angabe“ ausgezeichnet.
Dadurch wird verhindert, dass ähnliche rote  Zwiebeln, deren Samen allerdings aus der Industrie stammen, als Höri-Bülle in den Handel kommen. Die Biodiversität wird somit bewahrt.
(„Bülle“ nennt man im allemanischen Dialekt die Zwiebel)

Anbau und Zucht sind ganz speziell.
Die Höri-Bülle ist eine rote Speisezwiebel, die nur auf der Höri angebaut wird. Es gibt davon kein Saatgut zu kaufen. Die Gärtner vermehren diese Sorte in Mühsamer Handarbeit selber. In den Gemüsebauernfamilien sind es meistens die älteren Generationen, die sich übers Jahr der arbeitsintensiven Nachzucht und Pflege der Samen widmen. Nach der Ernte im August werden beim Sortieren der Zwiebeln immer wieder die besten und schönsten Zwiebeln zur Nachzucht beiseitegelegt. Mitte März werden diese Zwiebeln, die nun bereits austreiben, eingepflanzt; je vier um einen Stock, an dem später die langen Triebe mit den Blütendolden aufgebunden werden.
Wenn sich im Sommer an den noch grünen Dolden Samen gebildet haben, werden sie abgeschnitten und getrocknet. Die reifen, tief schwarz gefärbten Samen werden von Hand ausgerieben und gewaschen. Dabei schwimmen Spreu und „schlechte“ Samen oben auf, gute Samen sinken ab. Dieser Vorgang wird mehrmals wiederholt. Danach werden sie mehrere Tage getrocknet. Durch Sieben werden die Samen nach Größe sortiert. Die Samen sind maximal zwei bis drei Jahre haltbar, wobei sich die Qualität mit der Zeit verschlechtert. Die Samen werden im März gesät. Während des Wachstums muss drei bis viermal Unkraut gejätet werden. Da die Zwiebeln relativ druckempfindlich sind, wird bei der Ernte im August nur der Boden durch „rausrudern“ gelockert. Die Ernte erfolgt von Hand. Die Wurzeln und verdorrten Stängel werden abgeschnitten, die Knollen gereinigt und bis zum Verkauf zum Trocknen ausgebreitet. Die Höri-Bülle ist nur bis etwa März/April lagerfähig, was als Nachteil gegenüber handelsüblichen Sorten anzusehen ist.