Bestens aufgehoben

Richtig gelagert, bleiben viele Obst- und Gemüsearten über mehrere Tage frisch. Informieren Sie sich hier, wie Sie Salate und Co. top in Form halten.

    Artischocken sollen kühl und trocken – also am besten in einer Tupperbox oder in Papier gewickelt im Kühlschrank – aufbewahrt werden. So halten sie etwa 1 bis 2 Tage. Nicht neben Tomaten lagern!
    Sehr feste, unreife Früchte reifen bei Raumtemperatur nach. Auberginen halten am besten bei hoher Luftfeuchtigkeit und etwa 10 bis 13 Grad Celsius (maximal bis zu zehn Tage). Im Kühlschrank gelagerte Früchte bekommen dunkle Flecken. Die dünne Schale macht Auberginen äthylenempfindlich. Daher sollte sie nicht mit reifenden Tomaten, Äpfeln, Bananen oder Zitrusfrüchten gelagert werden.
    Noch harte Avocados sollte man zum Nachreifen in Zeitungspapier einwickeln. Reife Avocados kann man problemlos einige Tage im Kühlschrank aufbewahren.

    Im Gemüsefach des Kühlschranks ist ungewaschener, ganzer Blumenkohl mit Blättern zwei bis drei Tage haltbar. Er sollte nicht mit Tomaten oder Obst lagern. Diese produzieren das Reifegas Äthylen. Dadurch welkt der Blumenkohl schneller. Ein vorsichtiger Umgang mit Blumenkohl ist wichtig, denn die Druckstellen werden nach ein bis zwei Tagen braun. Bei zu langer Lagerung beginnt das Gemüse unangenehm zu riechen.

    Bohnen kann man nicht lange aufbewahren, denn die Früchte reifen nach und der enthaltene Zucker verwandelt sich in Stärke. Dann schmecken sie nicht mehr. Daher sollten sie recht locker an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt werden.
    Brokkoli wird am besten im Kühlschrank gelagert. Dort bleibt er einige Tage frisch, allerdings sollte man ihn nach spätestens 2 Tagen verwenden, damit die Vitamine beim Verzehr noch erhalten sind. In Röschen geteilt kann man ihn auch gut einfrieren.
    In Papier eingewickelt um ihn vor Feuchtigkeitsverlust zu schützen, bleibt der Chinakohl im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu einer Woche frisch.
    Er zeichnet sich durch seine hohe Haltbarkeit aus: Ein ganzer Kopf hält in Tupperware oder in einem feuchten Tuch verpackt im Kühlschrank bis zu 2 Wochen, selbst geschnitten bleibt er noch bis zu 2 Tagen frisch.
    In feuchte Tücher eingeschlagen und im Gemüsefach des Kühlschranks lagernd, bleiben die Erbsen 1-2 Tage frisch. Außerdem eignen sich Erbsen besonders gut zum Einfrieren.
    Im Kühlschrank in einem luftdichten Plastik-Gefäß hält Fenchel bis zu zwei Wochen. In Scheiben geschnitten und blanchiert lässt er sich auch gut einfrieren.

    Gurken sind kälteempfindlich, im Kühlschrank ist es ihnen eigentlich zu kalt, besser ist ein kalter Raum. Für einen Tag können Gurken auch einfach in der Küche aufbewahrt werden. Sie sollten aber nicht zusammen mit Obst und Tomaten gelagert werden.
    Ingwer hält sich im Kühlschrank im geschlossenen Plastikbehälter mehrere Wochen.
    Junge Bundkarotten sollten schnell verbraucht werden. Zum Lagern wird das Kraut abgeschnitten. Es entzieht den Karotten nur Flüssigkeit. Waschkarotten halten im Gemüsefach des Kühlschranks bis zu vier Wochen. Die Karotten dürfen dann nach dem Kaufen nicht gewaschen werden. Das verkürzt die Haltbarkeit.
    Ideal sind 4-8 °C. Bei niedrigeren Temperaturen wandelt sich, die in den Kartoffeln enthaltene Stärke, in Zucker um – sie schmecken dann süß und sind nicht mehr genießbar. Bei höheren Temperaturen beginnt die Kartoffel ihrer Bestimmung zu folgen und „treibt aus“. Sie bildet Sprossen für neue Kartoffeln. Diese Sprossen entziehen der Kartoffel nicht nur Vitamine und Spurenelemente, sondern sind auch gesundheitsschädlich. Vor der Verwendung der Kartoffel die Sprossen abreißen. In den Keimen nämlich bildet sich das Gift Solanin, das in den meisten Nachtschattengewächsen enthalten ist.
    Kohlrabi ist im Gemüsefach des Kühlschranks, ohne Blätter, 2-3 Tage haltbar. Die zarten Blätter sollte man separat in einen verschlossenen Plastikbeutel geben.
    Kürbis lagert man am besten kühl und trocken bei Kellertemperaturen von 10 bis 13 °C. Sie können aber auch problemlos bei Zimmertemperatur gelagert werden. Temperaturen unter 0 °C vertragen Kürbisse nicht. Gefriert das Fruchtfleisch, beginnt es zu faulen. Kürbisscheiben sollten innerhalb von drei bis vier Tagen gegessen werden.
    Im Gemüsefach des Kühlschranks hält Lauch etwa fünf Tage. Das Ende der Haltbarkeit ist bei beginnendem Verwelken der Blätter erreicht. Lauch überträgt seinen zwiebelartigen Geruch auf aromaempfindliche Lebensmittel wie Butter oder Äpfel. Daher sollte er in Plastikfolie eingewickelt oder getrennt gelagert werden.
    Mangold ist nur begrenzt haltbar. Die Blätter sind empfindlich und welken schnell. Bei längerer Lagerung gehen die wertvollen Inhaltsstoffe verloren. Stielmangold – feucht eingeschlagen – hält 2-3 Tage im Kühlschrank. Er läßt sich blanchiert problemlos einfrieren.

    Grüne Paprika hält sich im Gemüsefach bis zu knapp einer Woche. Gelbe und rote Paprika ist etwas empfindlicher. Bei zu kalten Temperaturen verderben die Früchte rasch.
    Sie lassen sich gut lagern. Feucht eingewickelt überstehen sie im Kühlschrank leicht eine Woche.
    Pepperoni sind im Gemüsefach in einer Plastikfolie bis zu drei Wochen haltbar. Sie sollten keinesfalls unter 7 Grad gelagert werden. Die Früchte reagieren sonst mit Kälteschäden. Getrocknete Pepperoni kann man fast zeitlich unbegrenzt in einem Korb bei Raumtemperatur (trocken!) aufbewahren.
    Pilze verderben auf Grund ihres hohen Wassergehaltes und ihrer zarten Struktur leicht. Daher müssen frische Pilze luftig, locker und kühl gelagert werden, nicht etwa in Plastikbeuteln. Am besten ist es, frische Pilze gleich nach dem Kauf zu verarbeiten bzw. zu zubereiten. Frische Pilze halten sich im Kühlschrank höchstens einige Tage. Im geschmorten Zustand lassen sie sich wie jedes gekochte Gemüse einige Zeit kühl aufbewahren.
    Um die Radieschen noch ein paar Tage frisch zu halten, gibt es zwei Möglichkeiten: Entweder schneiden sie das Grün ab und schlagen die abgeschnittenen Radieschen in ein feuchtes Tuch ein, oder legen sie in eine luftdicht verschlossene Dose in den Kühlschrank. Man kann die Radieschen aber auch mit den Blättern nach unten in eine Schüssel mit Wasser legen. So halten sie sich am besten frisch, da die Knollen weiter mit Flüssigkeit versorgt werden. Auch die frischen Blätter kann man wie Kräuter im Salat oder in anderen Gerichten verwenden. Besonders lecker schmecken sie auch wie Spinat zubereitet oder in der Suppe.
    Wird der Rettich nicht gleich verbraucht, sollte man das Grün nicht abschneiden. So bleibt er länger frisch.
    Der Rosenkohl sollte leicht gekühlt und leicht feucht gelagert werden, so hält er sich bis zu einer 1 Woche. Sollte er zu trocken gelagert worden sein, so werden die Blätter welk und gelb, außerdem sinken der Vitamingehalt und das Aroma.
    Rohe Rote-Rüben-Knollen kann man in Papier eingewickelt im Kühlschrank ca. 1 Woche aufbewahren. Gekochte Rote Rüben sollten sofort kühl und luftdicht verpackt und spätestens am nächsten Tag verbraucht werden.
    Blaukraut ist im Kühlschrank-Gemüsefach bis zu 14 Tage haltbar, in angeschnittener Form sollte er stets in Haushaltsfolie eingeschlagen werden. Von Hüllblättern und dem Wurzelstock befreit lässt er sich in einem kühlen, luftigen Keller auf strohbedeckten Brettern gut lagern. Gesunde Köpfe können dort auch mit den Hüllblättern an den Strünken aufgehängt werden.
    Salate fühlen sich an einem kühlen, dunklen Ort oder im Gemüsefach im Kühlschrank am wohlsten, am besten in einem Folienbeutel. Grundsätzlich sollte man jedoch lange Lagerzeiten vermeiden, um somit auch den Vitaminverlust so gering wie möglich zu halten. Beim Waschen gilt: Es sollte nur unzerkleinert, kurz unter fließendem, kaltem Wasser und erst direkt vor dem Verzehr gewaschen werden. Salat darf nicht im Wasser liegen gelassen werden
    Sellerie sowie Stangensellerie kann im Gemüsefach etwa 8 Tage gelagert werden 
    Spargel, in ein feuchtes Tuch oder Papier eingewickelt, bleibt im Kühlschrank noch 3- 4 Tage frisch. Man kann ihn auch in einem Glas mit wenig Wasser im Kühlschrank aufbewahren. Die Spitzen sollte man trocken halten, damit sie nicht faulig werden.
    Spinat sollte rasch verarbeitet und konsumiert werden. Spinat kann im Kühlschrankbis zu maximal zwei Tagen gelagert werden. Dazu wird er luftig und locker verpackt. Der Vitamingehalt sinkt dabei stark. Spinat ist gut zum Einfrieren geeignet. Davor wird das Gemüse blanchiert.
    Man sollte sie dunkel und bei 14 bis 16 Grad lagern. Im Kühlschrank verlieren sie aber schnell das Aroma. Auch sollte man die Tomaten lieber separat aufbewahren, da das andere Obst und Gemüse sonst schneller reift und evtl. verdirbt. Weiche Tomaten sollte man nicht länger als 2 Tage aufbewahren. Sind sie noch sehr fest, kann man sie 1–2 Wochen lagern.
    Im Gemüsefach des Kühlschrankes sind Zucchini ca. zwei Wochen haltbar. Sie sollten nicht gemeinsam mit Tomaten oder Obst gelagert werden. Diese produzieren das Reifegas Äthylen. Dadurch wird die Zucchini weich und fleckig.
    Reife Zwiebeln halten sich an einem kühlen, trockenen Platz mit guter Lüftung wochenlang. Bei Wärme könne sie beschränkt auch im Kühlschrank aufbewahrt werden. Man sollte sie in jedem Fall verbrauchen, bevor sie austreiben oder weich werden. Frühlingszwiebeln sollten im Gemüsefach aufbewahrt und schnell verbraucht werden.

    Die frischen Blätter bleiben in Plastiktüten im Kühlschrank einige Tage lang frisch. Püriert und mit Wasser versetzt kann man Basilikum auch praktisch im Eiswürfelbehälter einfrieren. Eine andere Möglichkeit ist es, die frischen Blätter mit ein wenig Salz in ein gut verschließbares Glas zu geben und dieses mit Olivenöl aufzufüllen. Wichtig ist die Aufbewahrung in luftdichten, lichtgeschützten Gefäßen, da der Verlust an ätherischem Öl sehr hoch ist.
    Dill sollte schnell verbraucht werden, denn auch in Plastik verpackt wird er schon nach 2-3 Tagen im Kühlschrank welk. Zum Einfrieren sollte er feingehackt in wenig Wasser und einer Eiswürfelschale gelegt werden.
    Frische Blätter kann man mit angeschnittenen Stängeln in Wasser stellen oder in ein feuchtes Küchenpapier einwickeln und so einige Tage lagern. Im Kühlschrank halten sich die Blätter bei -1 °C bis + 2 °C bis zu acht Wochen. Die Blätter können auch ohne Stängel fein zerhackt mit etwas Wasser in der Eiswürfelschale tiefgefroren bis zu 12 Monaten aufbewahrt werden.
    Da Rucola leicht verdirbt, lagern Sie ihn im Kühlschrank in ein feuchtes Küchenpapier eingewickelt. Auf diese Weise bleibt er 2 bis 3 Tage frisch.
    Die Blätter sollen möglichst frisch verwendet werden, sofort in Wasser gestellt, lassen sie sich einige Tage lagern. Im Plastikbeutel im Kühlschrank 1 bis 2 Wochen. Auch einfrieren ist möglich.
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    Ananas halten sich bei Zimmertemperatur ein bis zwei Tage – in einem perforierten Kunststoffbeutel drei bis fünf Tage. Angeschnittene Früchte am besten in Klarsichtfolie im Kühlschrank aufbewahren (2-3 Tage). Vor dem Verzehr unbedingt an die Zimmertemperatur angleichen lassen, so entfaltet sich erst das volle Aroma.
    Unter Normalbedingungen reifende Äpfel scheiden Ethylen aus, ein Gas, das anderes Obst und Gemüse schneller welken lässt. Daher sollten Äpfel zu Hause gesondert aufbewahrt werden. Am besten so kühl und feucht wie möglich.
    Reife Früchte werden am besten bei 12 °C gelagert. Unreife Bananen reifen bei Zimmertemperatur nach. Durch Kälte verlieren Bananen ihr Aroma. Im Kühlschrank verfärbt sich die Bananenschale dunkelbraun.
    Da Birnen bei Zimmertemperatur schnell nachreifen, sollte man sie am besten bald verbrauchen. Aufgrund ihrer Eigenschaft, schnell Fremdgerüche anzunehmen, werden Birnen am besten nicht zusammen mit stark riechenden Nahrungsmitteln aufbewahrt.
    Clementinen halten sich bis zu 2 Monate. Mandarinen dagegen lösen sich bei 1-2 wöchiger Lagerung vom Fruchfleisch ab, verlieren an Süße und Geschmack und trocknen schließlich aus. Mandarinen und Clementinen sind jedoch weniger kältebeständig als Orangen, d.h. sie sind auf jeden Fall gegen Frost zu schützen.Weniger reife Früchte enthalten mehr Pektin. Geschält oder länger gelagert verlieren sie das Vitamin C. Grundsätzlich gilt – kühl und nicht zu lange aufbewahren.
    Erdbeeren reifen nicht nach und halten nur 1-2 Tage, daher ist es besser sie entweder zu konservieren in Form von Konfitüre oder zu trocknen. Beim Einfrieren ist es ratsam das Fruchtmark (nicht die ganzen Früchte) zu verwenden, denn nur hier bleiben Aroma und Geschmack weitgehend erhalten.
    Wie fast alle Beeren sind auch Johannisbeeren eher empfindlich, wenn es um Lagerung und Haltbarkeit geht. Daher gilt – je schneller gegessen, desto besser.
    Kirschen sind sehr empfindlich auf Grund der dünnen Schale und des saftigen Fruchtfleisches. Sie sollten innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht sein.
    Das Nachreifen sollte unbedingt im Kühlschrank erfolgen, diese Temperaturen sind Kiwis in den Anbauregionen gewohnt. Die Lagerung bei Raumtemperatur würde die Frucht austrocknen. Zusammen mit Äpfeln lässt sich das Nachreifen erheblich verkürzen.
    Schnippen Sie mit dem Finger gegen die Schale der Wassermelonen. Wenn Sie einen satten, prallen Ton hören dann ist die Melone reif. Unreife Früchte klingen dagegen kaum. Kaufen und verzehren Sie Melonen möglichst frisch und lagern Sie sie bei Zimmertemperatur.
    Reife Nektarinen sind bei Raumtemperatur einige Tage haltbar, im Kühlschrank etwas länger.
    Nach der Ernte sind Orangen bei 0 bis 9 °C zwei bis fünf Monate lagerfähig.
    Kühl gelagert sind Pfirsiche, je nach Reifezustand (Pfirsiche reifen nach) ca. eine Woche haltbar. Sie sollten trotzdem schnell verzehrt werden.
    Reife Früchte halten sich im Kühlschrank maximal eine Woche. Sie lassen sich aber auch gut einfrieren – am besten entkernt – dann sind sie bis zu einem Jahr haltbar.
    Meist sind Physalis in Kunststoffschälchen abgepackt im Handel erhältlich. Die Früchte sollten nicht gedrückt und vorsichtig transportiert werden. Trocken bei ca.10°C sind Physalis 1-2 Wochen haltbar. Zu feucht gelagert können sie verschimmeln.
    Rhabarber sollte frisch verwendet werden, im Kühlschrank hält er sich nur 1-2 Tage. Wenn man ihn in ein feuchtes Tuch wickelt hält er zumindest mehrere Tage, natürlich nur im Kühlschrank. Heben Sie Rhabarber wegen seiner Giftstoffe nie in metallenen Behältern oder in Alufolie auf. Tiefgefroren ist Rhabarber ein knappes Jahr haltbar. Oder eben konserviert, eingelegt oder als Marmelade..

    Trauben mit harten Schalen lassen sich zwar ein wenig länger lagern, allgemein sollten Trauben aber eher rasch verzehrt werden. Ungewaschen und gekühlt halten sie sich am längsten.
    Aufgrund ihres hohen Säuregehalts besitzen Zitronen eine gute Haltbarkeit. Bei 11 bis 14 °C können sie ein paar Monate gelagert werden. Die Lagerung im Kühlschrank kann den Geschmack beeinflussen.