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Rezept des Monats April 2019

Bärlauchblinis mit Räucherlachs

Zutaten

200 ml Milch
½ Hefe
120 g Weizenmehl
3 El Buchweizenmehl
3 Eier
1 Tl Zucker
1 Tl Salz
16-20 Bärlauchblätter
2 El Butter
150 g saure Sahne
150 Räucherlachs oder Räucherforelle

Zubereitung

  • Die Milch erwärmen . Hefe in die lauwarme Milch bröckeln und mit Weizenmehl verrühren, abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis der Vorteig aufgegangen ist. Dann den Vorteig umrühren und noch einmal gehen lassen, bis die Hefe kleine Bläschen bildet. Das dauert insgesamt ca. 30 Min.
  • Buchweizenmehl, Eier, Zucker und Salz unter den Vorteig rühren. Den Bliniteig in ca. 30 Min. ungefähr bis zum doppelten Volumen aufgehen lassen, dann umrühren. Mit Frischhaltefolie abdecken und im Kühlschrank mindestens 6 Std. reifen lassen (der Teig hält sich gekühlt 1-2 Tage)
  • Die Bärlauchblätter waschen und trocken tupfen. Der Bliniteig soll dickflüssig wie ein Pfannkuchenteig sein- falls er zu fest geworden ist, den Teig mit wenigen Löffeln Wasser verdünnen. Eine große beschichtete Pfanne erhitzen, 1 Tl Butter darin zerlassen und mit einem Esslöffel kleine Teigportionen in die Pfanne setzen. Jeweils 1 Bärlauchblatt auf jedes Teigküchlein legen. Die Blini bei mittlerer Hitze ca. 3 Min. backen, dabei einmal wenden.
  • Blini entweder sofort aus der Pfanne mit saurer Sahne und Räucherlachs oder Forelle servieren und erst danach den übrigen Teig in der rrestlichen Butter backen. Oder die fertigen Blini bei 80° im Ofen warm halten, bis der ganze Teig gebacken ist , und dann erst servieren.
Aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Biokiste“ aus dem GU-Verlag

Bärlauch aus heimischen Wäldern

Ende März beginnt bei uns in den Wäldern der Bärlauch zu wachsen.

Bärlauch (Allium ursinum) gehört bei uns zu den bekanntesten und beliebtesten Wildkräutern. Man kann die Blätter von März bis Juni vorzugsweise in Laubwäldern sammeln.
Der Waldknoblauch hat heilsame Wirkungen: Bärlauch wirkt nicht nur darmregulierend, sondern gleichzeitig auch blutbildend, blutdrucksenkend und herzstärkend, weshalb er sogar zu medizinischen Zwecken als Tee oder Tinktur verwendet wird.

Bärlauch wird nicht umsonst Waldknoblauch genannt. Denn die leuchtend grünen Blätter verbreiten einen intensiven Knoblauchgeruch. Sie schmecken auch ähnlich wie der Kulturknoblauch. Allerdings bleibt man, anders als bei Knoblauch, nach dem Genuss von Bärlauch weitestgehend von dem unangenehm anhaltenden Geruch verschont. Er kann als frühlingsfrische Würze oder eigenständiges Gericht zubereitet werden.

Das weit-verbreitetste Gericht ist wohl die Bärlauch-suppe, eines der schnellsten und köstlichsten Rezepte für Bärlauch.
Aber auch als Füllung für eine Quiche oder Hauptzutat diverser Brotaufstriche, Cremes und Dips sind die delikaten grünen Blätter beliebt.

Rezept des Monats April 2018

Bärlauchspätzle mit Mozzarella

Zutaten:
100g Bärlauch
400 g Weizen- oder Dinkelmehl ( das kann wahlweise helles Mehl sein oder auch Vollkornmehl, letzteres braucht nur ein bisschen mehr Wasser im Teig)
Salz
4 Eier
2 große Zwiebeln
2 El. Butter
1 El. Geschmacksneutrales Öl
2 Kugeln Mozzarella ( 250g)
Pfeffer aus der Mühle



Zubereitung:

1. Zuerst geht es um den Teig. Dafür vom Bärlauch alle welken Blätter aussortieren, Bärlauch abbrausen, gut trockenschleudern und sehr fein hacken.

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, mit 2 Tl. Salz mischen. Bärlauch und Eier mit 150 ml. Kaltem Waser dazugeben und alles mit den Knethaken des Handrührers kräftig durchschlagen, bis der Teig Blasen wirft. Den Teig stehen lassen, bis die übrigen Zutaten vorbereitet und die Zwiebeln auf dem Herd sind.
  2. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Butter und Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Zwiebelstreifen einrühren und bei schwacher bis mittlerer Hitze in 10-15 Minuten goldbraun braten. Dabei immer wieder rühren und aufpassen, dass die Zwiebeln nicht zu dunkel werden.
  3. Während der Bratzeit den Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Für die Spätzle in einem großen Topf ein paar Liter Wasser zum Kochen bringen und salzen. Backofen auf 75 Grad (auch schon jetzt: Umluft 60 Grad) vorheizen. Eine Schüssel suchen, die für Spätzle, Käse und Zwiebeln Platz hat und Hitze mag, und in den Ofen (Mitte) stellen.
  4. Wenn das Wasser kocht , den Spätzleteig verarbeiten. Dafür gibts zwei Möglichkeiten: ein Gerät wie Spätzleschaber oder Spätzleseiher verwenden, in das man portionsweise Teig füllt und ins Wasser schabt oder drückt.
  5. In beiden Fällen: die Spätzle im Wasser so um die 3 Minuten kochen lassen, dicke auch ein bisschen länger.
  6. Die fertigen Spätzle mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben. In die Schüssel füllen, mit ein paar Käsewürfeln bedecken und wieder in den Ofen stellen. Dann die nächste Portion Spätzle kochen, in die Schüssel geben und mit Käse bedecken.
  7. Wenn alle Spätzle und der Käse in der Schüssel sind, Zwiebeln mit Sals und Pfeffer würzen und auf der Oberfläche verteilen. Auf den Tisch damit und schmecken lassen!

aus dem Kochbuch „Vegetarisch Basic“ aus dem GU-Verlag