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Gurken veredeln

Gurkenpflanzen sind sehr anfällig für Krankheiten, die aus dem Boden kommen. Nermathoden befallen die Wurzeln und Fusarium Pilze dringen über die Wurzeln in die Pflanze ein. Die Pflanze geht ein.
Eine effektive Abwehr schafft das veredeln der Pflanze. Dabei wird die Gurken-Pflanze auf eine, gegen die Krankheiten resistente Kürbispflanze aufgepropft.

Der Veredelungsvorgang:
Bei der Veredelung wird das Kürbispflänzchen etwa auf halber Höhe eingeschnitten. Mit einer Rasierklinge schneidet man vorsichtig von oben nach unten etwa 5mm tief und ca. 2cm lang ein.
Ebenso wird die Gurke, allerdings von unten nach oben eingeschnitten.
Diese „Zungen“ werden ineinander geschoben und mit einem Klebestreifen fixiert.

Vom Samen bis zur fertigen Pflanze:
Von der Aussaat bis zur Pflanzung der Gurke ins Gewächshaus sind viele Handgriffe notwendig.

  • Die Gurken werden 10 Tage vor dem veredeln in Saatkisten ausgelegt. Wenn sie ca. 15 bis 20cm hoch sind, sind sie bereit.
  • Die Kürbisplanzen werden 3 Tage nach den Gurken ausgesät, da sie schneller wachsen.
  • Beim veredeln werden die Gurke und der Kürbis miteinander verbunden.
  • Das Gurken-Kürbis-Paar steh in einem Wasserbad, damit sich die Pflanze und die Wurzeln vollsaugen können.
  • In einem Topf kann sich die Pflanze die ersten Tage entwickeln. Die veredlungsstelle wächst zusammen. Die Kürbispflanze wird geköpft.
  • Wenn die Pflanze im Gewächhaus steht wächst die Edelsorte Gurke auf den Wurzeln des Resistenten Kürbis.