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Rezept des Monats September 2020

Kohlpäckchen mit Kartoffelfüllung

Zutaten

1 Kohl (ca. 600g)
400 g mehligkochende Kartoffeln
4 Äpfel
130 g Zucker
100 ml. Trockener Weißwein
1 Bund Minze
1 El. Butter
200 g Sahne
Salz

Zubereitung

  1. Vom Kohl die äußeren Blätter entfernen und den Strunk abschneiden. 8 große Blätter ablösen, waschen, abtropfen lassen und in einem Topf mit kochendem Salzwasser ca. 1 Min. blanchieren. Herausnehmen, kalt abschrecken und auf Küchenpapier abtropfen lassen. Jeweils die mittlere Blattader mit einem Messer flach abschneiden und die Blätter unten bündig abschneiden.
  2. Die Kartoffeln waschen, schälen, vierteln, und in einen Topf geben. Mit kaltem Wasser bedecken, salzen und in ca. 20. min. garen. Kartoffeln abgießen und im Topf ausdampfen lassen.
  3. Die Äpfel waschen, schälen, vierteln, entkernen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden. Apfelwürfel in einen Topf geben und mit 100 g Zucker und Wein zugedeckt bei kleiner Hitze in ca. 15 min. weich dünsten. Dann offen einkochen, bis die Flüssigkeit verdampft ist. Äpfel in eine Schüssel geben. Kartoffeln mit einer Gabel grob zerdrücken und untermischen. Minze waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen ca. 10 Blätter fein schneiden und unter die Masse mischen.
  4. Die Kohlblätter auf einer Arbeitsfläche auslegen, jeweils 2 gehäufte El. Apfel-Kartoffel-Masse in die Mitte setzen und die Blätter zu kleinen Päckchen einschlagen.
  5. Den Ofen auf 200° vorheizen . Die Butter in einem Topf zerlassen. Eine Auflaufform mit 1 Tl. Davon einfetten und mit 3 El. Zucker ausstreuen. 100G Sahne hinzufügen. Die Päckchen dicht nebeneinander in die Form setzen. Die restliche Sahne dazugießen, sodass die Päckchen zu zwei Drittel darin liegen. Die Päckchen oben mit Butter bepinseln und im Backofen in 25-30 Min. hellbraun garen, bis die Sahne eine leichte Kruste bildet. Auf Tellern anrichten, etwas Sahne aus der Form daraufgeben und mit übriger Minze garnieren.

aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Bio-Kiste“ aus dem GU-Verlag

Rezept des Monats Juni 2020

Kartoffelsalat mit Radieschen

Zutaten

200 g Rucola
500g festkochende Kartoffeln
1 rote Zwiebel
1 Bund Radieschen
80 ml Olivenöl
150 ml Gemüsebrühe
50 ml Apfelessig
Salz/schwarzer Pfeffer
½ Tl. Zucker
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
1 Bund Dill

Zubereitung

  1. Den Rucola waschen, von groben Stielen befreien und trocken schleudern. Die Kartoffeln waschen, schälen und in ca. 1 cm. dicke Scheiben schneiden. Die Zwiebel schälen, halbieren und in schmale Spalten schneiden. Die Radieschen waschen, putzen, vierteln und beiseitestellen.
  2. Das Öl in einem flachen Topf erhitzen, die Zwiebelspalten darin glasig dünsten. Die Kartoffeln dazugeben und ebenfalls kurz andünsten. Brühe und Apfelessig dazugießen, dann alles mit Salz, Pfeffer und Zucker würzen. Den Knoblauch ungeschält andrücken und mit dem Lorbeerblatt hinzufügen. Die Kartoffeln bei mittlerer Hitze in ca. 15 Min. weich garen.Anschließend den Topf beiseitestellen und die Kartoffeln ca. 30 Min. ziehen lassen, Radieschen dazugeben und den Salat weitere 5 Min. marinieren.
  3. Die Hälfte des Kartoffelsuds in eine kleine Schüssel geben. Den Dill waschen und trocken schütteln, die Dillspitzen grob schneiden. Die Hälfte des Dills über die Kartoffeln und Radieschen streuen. Rucola und restliche Dillspitzen in den Kartoffelsud geben und kurz marinieren.
  4. Kartoffelscheiben, Zwiebelspalten und Radieschen auf großen Tellern anrichten und die marinierte Rucola-Dill-Mischung locker darauf verteilen.

aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Bio-Kiste“ aus dem GU-Verlag

Topinambur - Das präbiotische Wintergemüse

Topinambur galt lange als vergessenes Gemüse. Jetzt ist er wieder da.


Bis ins 19. Jahrhundert galt er in Europa als wichtigstes Nahrungsmittel, wurde aber dann von der Kartoffel abgelöst.
Allerdings erlebt der Topinambur gerade eine kulinarische Renaissance, denn er ist nicht nur besonders schmackhaft, sondern enthält auch eine ganze Reihe gesunder Inhaltsstoffe.

Topinambur enthält viele Ballaststoffe, die zum Aufbau der Darmflora beitragen. Auf diese Weise stärkt er die Abwehrkräfte, fördert eine gesunde Verdauung und schützt vor Magen-Darm-Erkrankungen. Es lohnt sich also, den Topinambur näher kennenzulernen.

Der Topinambur hat einen milden Geschmack mit einem süßlich-nussigem Aroma.
Man kann ihn kochen, dämpfen oder roh in den Salat raspeln. probieren Sie einfach mal eine Cremesuppe, ein Gemüseauflauf, ein Gratin oder Püree aus Topinambur.