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Insel-Perle Tomaten


Die Reichenauer Inselperle ist ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Die vergleichsweise kleinfrüchtige Tomate entwickelt nach der Bestäubung durch eine Hummel ein außergewöhnliches Tomatenaroma. 
 Bereits auf den ersten Biss schmeckt man die süßere Geschmackskomponente.


Franz Deggelmann 
baut für uns die Insel-Perle an.
In seinem Familienbetrieb auf der Insel Reichenau kultuviert er verschiedene Tomaten-Arten, Gurken und Salate. Er bewirtschaftet ca. 1,5 ha Gewächshäuser.

Neben der Insel-Perle wachsen bei Ihm auch Strauch-Tomaten und Roma-Tomaten. Auf dem Boden liegt ein Streifen schwarze Folie, damit das Unkraut nicht aufkommen kann. Jede Woche werden pro Pflanze unten 3 Blätter entfernt, die reifen Früchte geerntet und die Pflanzen abgelassen. Die leeren Stengel liegen dann auf dem Boden.
Am Ende des Jahres ist eine Tomatenpflanze fast 9 Meter lang.

Tomaten so weit das Auge reicht
Mitarbeiter bei der Pflege der Tomatenpflanzen

Der Kräutergarten

Auf der Insel Reichenau gibt es einen Kräutergarten direkt hinter dem Münster. Ursprünglich wurde er von Abt Wallafried Strabo im 9. Jahrhundert angelegt. Er ist der Urtyp eines klösterlichen Kräutergartens.
Strabo schrieb damals das weltbrühmte Buch „Hortulus“. Es gilt als erstes deutsches Gartenbuch.
Der Kräutergarten ist heute wieder dem Orginal nachempfunden angelegt und für interessierte Besucher offen.