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Rezept des Monats September 2019

Auberginenkuchen mit Tomatensalat

Zutaten

1,5 kg Auberginen
2 Zwiebeln
3 Knoblauchzehen
4 Zweige Rosmarin
4 Zweige Thymian
6 El. Olivenöl
Salz , Pfeffer
200 g Creme fraiche
6 Eier
200 g Schafskäse (Feta)

Für den Tomatensalat:
½ Bund Basilikum
2 Sardellenfilets (in Öl)
6 El. Gemüsebrühe
1 Tl. Dijon-Senf ( oder einen anderen scharfen Senf)
800 g Tomaten
Salz, Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Auberginen waschen, putzen und ca. 2 cm groß würfeln. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln. Rosmarin und Thymian waschen und trocken schütteln, Nadeln und Blättchen abstreifen und hacken. Je 2 El. Öl in zwei großen beschichteten Pfannen erhitzen, die Auberginen darin unter Rühren bei mittlerer Hitze ca. 10 Min. braten. Nach ca. 8 Min. Zwiebeln, Knoblauch, Rosmarin und Thymian dazugeben, mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfannen vom Herd nehmen und die Auberginen kurz abkühlen lassen.
  2. Den Backofen auf 180 ° vorheizen. Den Boden der Springform mit Backpapier auslegen, die Ränder mit Butter einfetten. Creme fraiche mit den Eiern verrühren, den Schafskäse grob zerbröseln. Beides mit den Auberginen vermischen und in der Form verteilen. Den Auberginenkuchen im Backofen (Mitte) in ca. 1 Std. goldbraun backen.
  3. Basilikum waschen und trocken schütteln, die Blätter abzupfen und hacken. Sardellenfilets abtropfen lassen und ebenfalls hacken. Brühe mit Senf, restlichem Öl, Basilikum und Sardellen verrühren. Tomaten waschen und in Spalten schneiden, dabei die Stielansätze entfernen. Den Auberginenkuchen aus dem Ofen nehmen und kurz ruhen lassen, dann in Stücke schneiden. Tomaten mit Salz und Pfeffer würzen und mit der Sauce beträufeln. Mit dem Kuchen anrichten.
Aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Bio-Kiste“ aus dem GU-Verlag

Insel-Perle Tomaten


Die Reichenauer Inselperle ist ein ganz besonderes Geschmackserlebnis. Die vergleichsweise kleinfrüchtige Tomate entwickelt nach der Bestäubung durch eine Hummel ein außergewöhnliches Tomatenaroma. 
 Bereits auf den ersten Biss schmeckt man die süßere Geschmackskomponente.


Franz Deggelmann 
baut für uns die Insel-Perle an.
In seinem Familienbetrieb auf der Insel Reichenau kultuviert er verschiedene Tomaten-Arten, Gurken und Salate. Er bewirtschaftet ca. 1,5 ha Gewächshäuser.

Neben der Insel-Perle wachsen bei Ihm auch Strauch-Tomaten und Roma-Tomaten. Auf dem Boden liegt ein Streifen schwarze Folie, damit das Unkraut nicht aufkommen kann. Jede Woche werden pro Pflanze unten 3 Blätter entfernt, die reifen Früchte geerntet und die Pflanzen abgelassen. Die leeren Stengel liegen dann auf dem Boden.
Am Ende des Jahres ist eine Tomatenpflanze fast 9 Meter lang.

Tomaten so weit das Auge reicht
Mitarbeiter bei der Pflege der Tomatenpflanzen

Der Kräutergarten

Auf der Insel Reichenau gibt es einen Kräutergarten direkt hinter dem Münster. Ursprünglich wurde er von Abt Wallafried Strabo im 9. Jahrhundert angelegt. Er ist der Urtyp eines klösterlichen Kräutergartens.
Strabo schrieb damals das weltbrühmte Buch „Hortulus“. Es gilt als erstes deutsches Gartenbuch.
Der Kräutergarten ist heute wieder dem Orginal nachempfunden angelegt und für interessierte Besucher offen.