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Rezept des Monats Januar 2019

Geschmorter Wirsing auf Pilzrahm

Zutaten:
1 Wirsing ca. 1 kg
2 kleine Zwiebeln
1 große Karotte
1 Lauch
250 gr. Braune Champignons
200 g Creme fraiche
350 ml. Gemüsebrühe
2 El Butter
Salz, Pfeffer
¼ Tl. Frisch geriebene Muskatnuss
1 Tl getrockneter Oregano
2 Tl. Edelsüßes Paprikapulver
1-2 Msp. Chilipulver

Zubereitung:
1. Wirsing putzen und waschen – man braucht einen schönen kompakten Kopf. Den Kohlkopf längs achteln und den harten Strunk entfernen. Zwiebeln schälen und fein würfeln. Die Karotte putzen und schälen. Den Lauch putzen und gründlich waschen. Beides in kleine Würfel oder Stücke schneiden. Die Champignons putzen, trocken abreiben und vierteln. 100 g Creme fraiche mit 150 ml Brühe verrühren und beiseitestellen.
2. Den Backofen auf 180 ° vorheizen. Butter ein einem großen, flachen Bräter zerlassen, die Zwiebeln darin goldbraun andünsten. Karotte und Lauch dazugeben und unter Rühren 2-3 Minuten mitdünsten, dann die Champignons dazugeben und 1-2 Min. mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer, Muskat, Oregano, Paprika und Chilipulver würzen. Die Gewürze kurz anschwitzen, dann restliche Creme fraiche und übrige Brühe unterrühren. Den Bräter vom Herd nehmen und die Kohlachtel auf dem Gemüse verteilen, kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Den Wirsing zugedeckt im Ofen ca. 45 Min. garen.
3. Den Bräter aus dem Ofen nehmen, die Wirsingachtel wenden und mit der Creme-fraiche-Brühe-Mischung übergießen . Dann zugedeckt im Ofen weitere 30 Min. garen. Den geschmorten Wirsing im Bräter servieren. Dazu passen Klöße.

aus dem Kochbuch „Bauernmarkt und Bio-Kiste“ aus dem GU-Verlag

Rezept des Monats Dezember 2018

Rote Beete in Kokosmilch

Zutaten:
800 g Rote Bete
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 El. Butterschmalz
je 1 Tl. Gemahlener Koriander und Kurkuma
1/4 L Gemüsebrühe, Salz
1 Dose Kokosmilch (400g)
2-4 Tl Curry
1 kleines Bund Basilikum
1 El. Zitronensaft

Zubereitung:
1. Rote Bete färben ziemlich stark, wenn man sie schält oder zerkleinert. Wer saubere Finger behalten möchte, zieht Gummihandschuhe an. Die Roten Beten also schälen, zuerst in etwa 1 cm dicke Scheiben, dann in ebenso große Würfel schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Die Zwiebeln halbieren und in breite Streifen schneiden, den Knoblauch fein hacken.
2. Butterschmalz im Wok oder einer Pfanne (mit Deckel) heiß werden lassen. Die Roten Beten mit Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten. Koriander und Kurkuma darüber streuen und gut untermischen Kurz weiterbraten, dann die Brühe dazuschütten. Gemüse leicht salzen, zudecken und bei schwacher Hitze etwa 20 Min. Garen.
3. Dann die Kokosmilch einrühren und das Curry gut untermischen. Den Deckel wieder auflegen und das Gemüse noch einmal etwa 20 Min. Garen bis es bissfest ist. Vor dem Servieren Basilikumblättchen abzupfen, in feine Streifen schneiden und mit dem Zitronensaft unter das Gemüse rühren.

aus dem Kochbuch „Vegetarian Basics“ aus dem GU-Verlag

Rezept des Monats April 2018

Bärlauchspätzle mit Mozzarella

Zutaten:
100g Bärlauch
400 g Weizen- oder Dinkelmehl ( das kann wahlweise helles Mehl sein oder auch Vollkornmehl, letzteres braucht nur ein bisschen mehr Wasser im Teig)
Salz
4 Eier
2 große Zwiebeln
2 El. Butter
1 El. Geschmacksneutrales Öl
2 Kugeln Mozzarella ( 250g)
Pfeffer aus der Mühle



Zubereitung:

1. Zuerst geht es um den Teig. Dafür vom Bärlauch alle welken Blätter aussortieren, Bärlauch abbrausen, gut trockenschleudern und sehr fein hacken.

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben, mit 2 Tl. Salz mischen. Bärlauch und Eier mit 150 ml. Kaltem Waser dazugeben und alles mit den Knethaken des Handrührers kräftig durchschlagen, bis der Teig Blasen wirft. Den Teig stehen lassen, bis die übrigen Zutaten vorbereitet und die Zwiebeln auf dem Herd sind.
  2. Zwiebeln schälen, halbieren und in feine Streifen schneiden. Butter und Öl in einer Pfanne heiß werden lassen. Zwiebelstreifen einrühren und bei schwacher bis mittlerer Hitze in 10-15 Minuten goldbraun braten. Dabei immer wieder rühren und aufpassen, dass die Zwiebeln nicht zu dunkel werden.
  3. Während der Bratzeit den Mozzarella in kleine Würfel schneiden. Für die Spätzle in einem großen Topf ein paar Liter Wasser zum Kochen bringen und salzen. Backofen auf 75 Grad (auch schon jetzt: Umluft 60 Grad) vorheizen. Eine Schüssel suchen, die für Spätzle, Käse und Zwiebeln Platz hat und Hitze mag, und in den Ofen (Mitte) stellen.
  4. Wenn das Wasser kocht , den Spätzleteig verarbeiten. Dafür gibts zwei Möglichkeiten: ein Gerät wie Spätzleschaber oder Spätzleseiher verwenden, in das man portionsweise Teig füllt und ins Wasser schabt oder drückt.
  5. In beiden Fällen: die Spätzle im Wasser so um die 3 Minuten kochen lassen, dicke auch ein bisschen länger.
  6. Die fertigen Spätzle mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben. In die Schüssel füllen, mit ein paar Käsewürfeln bedecken und wieder in den Ofen stellen. Dann die nächste Portion Spätzle kochen, in die Schüssel geben und mit Käse bedecken.
  7. Wenn alle Spätzle und der Käse in der Schüssel sind, Zwiebeln mit Sals und Pfeffer würzen und auf der Oberfläche verteilen. Auf den Tisch damit und schmecken lassen!

aus dem Kochbuch „Vegetarisch Basic“ aus dem GU-Verlag

Rezept des Monats Juli

Bratkartoffelcurry mit Brokkoli


Salz
750 g Brokkoli
4 Knoblauchzehen
1 Stück frischen Ingwer (ca. 5 cm)
1 Bd. Frühlingszwiebeln
350 g Tomaten
1 Bd. Thai-Basilikum
750 g vorwiegend festkochende Kartoffeln
3 EL Sonnenblumenöl
2-3 EL Currypaste (Asienladen oder selbst gemacht (siehe Tipp))
Pfeffer
4 EL griechischer Joghurt (10% Fett)


Zubereitung:
1. Reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Den Brokkoli waschen und in mundgerechte Röschen teilen, den Stiel schälen und in Scheiben schneiden. Beides im Salzwasser ca. 2 Min. blanchieren, in ein Sieb abgießen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.
2. Knoblauch und Ingwer schälen und beides in feine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in Ringe schneiden. Die Tomaten waschen und in Würfel schneiden, dabei die Stielansätze entfernen. Das Thai-Basilikum waschen und trocken schütteln, die Blätter zerzupfen. Die Kartoffeln schälen und in ca. 2 cm große Würfel schneiden.
3. Das Öl in einer großen beschichteten Pfanne oder im Wok erhitzen, die Kartoffelwürfel darin zugedeckt bei mittlerer Hitze in ca. 15 Min. goldbraun braten. Dabei den Deckel so auflegen, dass noch ein wenig Dampf entweichen kann. Die Kartoffeln immer wieder schwenken oder umrühren. Die Currypaste, Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln, Tomaten und Brokkoli dazugeben und unter Rühren da. 5 Min. mitgaren. Das Curry mit Salz und Pfeffer würzen, mit Thai-Basilikum bestreuen, anrichten und jeweils mit 1 EL Joghurt servieren.

Tipp Currypaste
Stellen Sie die Currypaste selbst her – ohne Glutamat und Co., die in den meisten gekauften Pasten versteckt sind: Dafür 2-4 rote Chilischoten und 5 milde rote Peperoni längs aufschneiden, entkernen und waschen. 3 Knoblauchzehen und 2 Schalotten schälen und fein würfeln. Je 4 Koriander- und Minzestängel waschen und trocken schütteln, die Blätter hacken. 1 EL getrocknete Pilze (z.B. Steinpilze), 2 EL Korianderkörner und 1 EL Dill- oder Fenchelsamen in einer Pfanne rösten, bis sie duften. Vom Herd nehmen, die vorbereiteten Zutaten untermischen und 2 Min. ziehen lassen. Im Blitzhacker mit 1 TL Salz, 1 EL Zucker und 1 EL Öl cremig pürieren und in ein Glas füllen. Die Currypaste ist im Kühlschrank 2 Wochen haltbar.

Aus dem Kochbuch „Bauernmarkt & Biokiste“ vom Verlag Gräfe und Unzer

Das Kochbuch finden Sie auch in unserem Shop.

Rezept des Monats Juni

Mangoldgemüse mit Semmelknödel

Für die Semmelknödel:
5 Brötchen vom Vortag
200 ml Milch
Salz
2-3 Frühlingszwiebeln
1 Bd. Petersilie
2 EL Butter
2 Eier
2-3 EL Semmelbrösel
Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss
3-4 EL frisch geriebener Parmesan

Für das Mangoldgemüse:
1 kg Mangold
1-2 Knoblauchzehen
1 EL Butter
200 g Sahne
100 ml Gemüsefond (Glas)
Salz, Pfeffer
frisch geriebene Muskatnuss



Zubereitung:
1. Für die Knödel die Brötchen zuerst in dünne Scheiben, dann in Würfel schneiden und in eine Schüssel geben. Milch aufkochen und über die Brötchenwürfel gießen. Die Schüssel abdecken und die Brötchenwürfel ca. 10 Min. durchziehen lassen.
2. Inzwischen reichlich Salzwasser in einem großen Topf aufkochen. Die Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in feine Röllchen schneiden. Die Petersilie waschen und trocken schütteln. Die Blätter abzupfen und fein hacken. Die Butter in einer Pfanne erhitzen, die Frühlingszwiebeln darin 1-2 Min. dünsten. Die Petersilie dazugeben und kurz mitdünsten.
3. Frühlingszwiebeln und Petersilie zu den eingeweichten Brötchen geben, Eier und Semmelbrösel unterrühren. Masse mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. Aus der Masse mit angefeuchteten Händen einen kleinen Probeknödel formen. Probeknödel ins kochende Salzwasser geben. Zerfällt der Knödel, noch Semmelbrösel unter die übrige Masse kneten. Dann aus der Masse kleine Knödel formen. Knödel in das kochende Salzwasser geben und bei kleiner Hitze 10-15 Min. ziehen (nicht kochen!) lassen.
4. Inzwischen Mangold putzen und waschen .Stiele und grüne Blätter getrennt in schmale Streifen schneiden. Knoblauch schälen. Butter in einem Topf zerlassen, die Stiele darin 2-3 Min. dünsten. Die grünen Blätter dazugeben und unter Rühren 2-3 Min. mitdünsten. Knoblauch dazupressen, Sahne und Fond dazugießen. Alles aufkochen und in 2-3 Min. dicklich einkochen. Mangoldgemüse mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen.
5. Semmelknödel herausnehmen und abtropfen lassen. Mit Mangold anrichten und mit Parmesan bestreut servieren.

Aus dem Kochbuch „Bauernmarkt & Biokiste“ vom Verlag Gräfe und Unzer

Das Kochbuch finden Sie auch in unserem Shop.